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Mehr Berliner Firmen gehen pleite

Berlin - Die Zahl der Insolvenzen ist in Berlin im dritten Quartal auf Jahressicht um fast ein Zehntel gestiegen. 389 Unternehmen meldeten von Juli bis Ende September Insolvenz an, das waren 32 oder neun Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Amt für Statistik mitteilte. Bei 247 Firmen wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet. Den Statistikern zufolge waren vor allem die Bereiche Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen betroffen. Die Zahl der Privatinsolvenzen ging dagegen im dritten Quartal in Berlin im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Sie sank um 7,8 Prozent auf 1507. dapd

Berliner Baubranche vermisst Hilfe

Berlin - Die Aufträge aus den Konjunkturpaketen sind größtenteils an den Bauunternehmen Berlin und Brandenburgs vorbeigegangen. Dies meldet der Bauindustrieverband. Der Bund hatte die Programme aufgelegt, um die Folgen der Krise zu dämpfen. Dennoch kam es zu deutlichen Einbußen bis September des Jahres im Straßenbau, der um 510 Millionen Euro oder fünf Prozent nachgab. Auch der baugewerbliche Umsatz für den Öffentlichen Bau zog gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig auf 1,12 Milliarden Euro (plus 0,5 Prozent) an. Nur im Öffentlichen Hochbau gab es einen kräftigen Schub (plus 24,6 Prozent oder 329 Millionen Euro). ball

Mappus soll geklüngelt haben

Berlin - Baden-Württembergs Einstieg beim Energiekonzern EnBW wird zum Politikum. Die Grünen forderten am Freitag eine Erklärung von Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU), warum die Investmentbank Morgan Stanley den Auftrag für die Abwicklung des Geschäfts ohne Ausschreibung erhalten hatte. Das „Handelsblatt“ berichtet, der Deutschland- Chef von Morgan Stanley, Dirk Notheis, sei Vorstandsmitglied der CDU Baden- Württemberg und ein enger Freund Mappus’. Das Land hatte dem französischen Stromkonzern EDF für 4,5 Milliarden Euro seinen 45-prozentigen Anteil an dem Versorger abgekauft. Die Landesregierung wies die Vorwürfe zurück.rtr

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