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GM streicht bis zu 3000 Stellen



Detroit - Der gerade an die Börse zurückgekehrte US-Autohersteller General Motors streicht Arbeitsplätze. 2000 bis 3000 Facharbeiter sollen nach dem Willen des Managements um Konzernchef Daniel Akerson gehen – allerdings freiwillig. GM bietet den Beschäftigten Abfindungen von 60 000 Dollar (45 000 Euro) an, wie das Unternehmen bestätigte. Bis zum 23. Dezember haben die Mitarbeiter Zeit, sich das Angebot zu überlegen. GM beschäftigt in den USA etwa 79 000 Menschen, weltweit sind es 209 000. Nach dem Einbruch im Krisenjahr 2009 ist GM auf dem besten Weg, seinen ersten Jahresgewinn seit 2004 einzufahren. dpa

BASF erforscht neue Genkartoffeln

Frankfurt am Main - Der Chemiekonzern BASF forscht mit dem niederländischen Stärkeproduzenten Avebe an neuen Genkartoffeln. Zusammen wollen beide Unternehmen Kartoffeln entwickeln, die gegen Kraut- und Knollenfäule resistent sind, wie BASF und Avebe am Dienstag mitteilten. Erste Sorten sollen 2019 auf den Markt kommen. Angaben zu den finanziellen Aspekten der Vereinbarung wurden nicht gemacht. Die Kartoffeln sollen in der Papier-, Textil-, und Klebstoffindustrie genutzt werden. rtr

TUI AG]TUI AG]Vodafone telefoniert von Berlin aus

Berlin/Stahnsdorf - Der Telekommunikationsanbieter Vodafone verlegt sein Callcenter mit 600 Mitarbeitern von Stahnsdorf nach Berlin. Mit der Zusammenlegung der Vodafone-Niederlassung und des Callcenters in Berlin im Jahr 2012 würden künftig insgesamt rund 1200 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz in der Hauptstadt haben, sagte Vodafone Deutschland. Vertrieb, Service, Technik und Verwaltungsfunktionen arbeiteten dann gemeinsam unter einem Dach. Das Callcenter soll auf dem Unternehmensgelände der Niederlassung Nord-Ost in der Attilastraße entstehen. dapd

Chemiebranche verspricht Wachstum

Frankfurt am Main - Nach einer rasanten Aufholjagd sieht sich die deutsche Chemieindustrie jetzt vor einem ruhigeren Wachstum. Im kommenden Jahr werde die Produktion der Branche noch einmal um 2,5 Prozent und der Umsatz um vier Prozent ansteigen, teilte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Dienstag in Frankfurt mit. Der 2010 erzielte Produktionszuwachs von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr war der stärkste seit 34 Jahren. Im Jahr zuvor hatte die Branche aber auch den schärfsten Einbruch seit 1975 erlebt – dieser ist nun nahezu komplett wieder wettgemacht. dpa

Lanxess investiert in Kautschuk Frankfurt am Main - Der Chemiekonzern Lanxess baut sein Kautschuk-Geschäft mit einer Übernahme weiter aus. Für rund 310 Millionen Euro werde die Sparte DSM Elastomers des niederländischen Wettbewerbers DSM übernommen, kündigte der Leverkusener Konzern am Dienstag an. Lanxess will den Zukauf aus vorhandenen Finanzmitteln finanzieren. Der Preis entspricht den Angaben zufolge dem sechsfachen des für das Geschäft im laufenden Jahr erwarteten operativen Gewinns (Ebitda). Lanxess ist der weltweit größte Hersteller von künstlichem Kautschuk. rtr

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