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Bundesregierung stärkt Zeitarbeiter

Berlin - Die Bundesregierung will den Missbrauch von Zeitarbeit stoppen. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch eine Gesetzesänderung, mit der verhindert werden soll, dass Unternehmen Beschäftigte erst entlassen und diese dann anschließend als Zeitarbeiter zu schlechteren Bedingungen wieder einstellen, wie Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in Berlin erklärte. Der Drogeriekette Schlecker war Anfang des Jahres dafür kritisiert worden, kleinere Filialen zu schließen, Angestellten zu kündigen und Mitarbeiter für neu eröffnete Märkte über eine Leiharbeitsfirma zu deutlich schlechteren Konditionen neu einzustellen. AFP

Kleinwagen gehen schneller kaputt

Stuttgart - Kleine Autos sind einer Studie zufolge besonders anfällig für Mängel. Fast jeder dritte Kleinwagen fiel bei Fahrzeugprüfungen in den vergangenen beiden Jahren negativ auf. Das ergab der am Mittwoch veröffentlichte Dekra-Mängelreport, für den die Prüforganisation 15 Millionen Autountersuchungen ausgewertet hatte. Am besten schnitten Geländewagen ab, nur bei etwa jedem fünften Fahrzeug wurden Mängel festgestellt. Auf Platz zwei folgen die Mittelklasseautos, dann Vans, Sport-, Oberklasse- und Kompaktwagen. Zu den häufigsten Fehlern gehörten gebrochene Federn, undichte Stoßdämpfer, Ölverlust und Fehler der Elektronik. Autos von deutschen Herstellern belegten über alle Klassen hinweg 18 von 24 ersten Plätzen. dpa

Interseroh will beherrscht werden

Berlin - Vorstand und Aufsichtsrat der Kölner Recyclingfirma Interseroh haben sich für den Abschluss eines Beherrschungsvertrags mit dem Berliner Entsorger Alba ausgesprochen. Dadurch soll die Zusammenarbeit der Unternehmen vereinfacht werden. Interseroh müsste zudem seine Gewinne an Alba abführen. Das Berliner Unternehmen, das bereits 75 Prozent an Interseroh hält, muss nun noch die Zustimmung der restlichen Interseroh-Aktionäre einholen und diese gegebenenfalls entschädigen. Die Hauptversammlung findet voraussichtlich im ersten Halbjahr 2011 statt. jmi

Mieten werden deutlich teurer

Berlin - Verbraucher müssen sich im kommenden Jahr nach Angaben der Immobilienbranche auf höhere Mieten einstellen. Beim Abschluss neuer Mietverträge sei davon auszugehen, dass Vermieter zwischen einem und 2,5 Prozent mehr Nettokaltmiete verlangten, teilte der Immobilienverband Deutschland (IVD) am Mittwoch mit. In guten Innenstadtlagen von Großstädten könnten die Preissteigerungen sogar noch „weitaus deutlicher“ ausfallen. Hintergrund sei, dass die Nachfrage nach Wohnungen deutlich stärker zunehme als das Angebot. In Deutschland fehlten schätzungsweise 200 000 Wohnungen, um den bestehenden Bedarf zu decken, teilte der IVD mit. AFP

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