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Kopper bleibt HSH erhalten



Frankfurt am Main - Der Aufsichtsratschef der HSH Nordbank, Hilmar Kopper, will die Sanierung des Kriseninstituts weiter begleiten. „Ich fühle mich wie die Trümmerfrau, die nun sauber macht“, sagte der 75-Jährige dem „Spiegel“. „Ich bin hier nicht angetreten, um auf halber Strecke abzuspringen.“ Am Mittwoch hatte Kopper den Investmentbanker Paul Lerbinger als neuen HSH-Chef präsentiert. Der einstige Citigroup-Banker soll ab April die Geschicke der staatlich gestützten Landesbank leiten. „Jetzt muss wieder Ruhe einkehren“, sagte Kopper, einst Vorstandssprecher der Deutschen Bank. Er wolle die Abgabe der Aktienmehrheit durch Hamburg und Schleswig- Holstein, die 85 Prozent an dem Institut halten, gern beschleunigen. Dabei könnte er sich auch eine chinesische Staatsbank als HSH-Großaktionär vorstellen.rtr

Qatar Airways geht an die Börse

Dubai - Die Fluggesellschaft Qatar Airways will Anfang 2012 an die Börse gehen. „Wir haben immer gesagt, dass wir eine Emission anstreben, sobald wir in drei aufeinanderfolgenden Jahren schwarze Zahlen geschrieben haben“, zitierte die Tageszeitung „Gulf Times“ Qatar-Airways-Chef Akbar Al Baker. Im vergangenen Jahr habe die Fluggesellschaft Gewinne geschrieben. Auch für dieses wie für kommendes Jahr erwarte er ein positives Nettoergebnis, sagte Baker und fügte hinzu, dass er „ziemlich zuversichtlich“ sei, dass der Börsengang gelingen werde. Eine Sprecherin bestätigte die Aussagen am Sonntag. Katar wird 2022 die Fußball-Weltmeisterschaft ausrichten und plant dafür große Infrastrukturprojekte. Derzeit wird ein neuer Flughafen in der Hauptstadt Doha gebaut. rtr

Iran verteuert Benzin und Diesel

Teheran - Die Iraner müssen seit Sonntag deutlich höhere Preise für Energieprodukte zahlen, vor allem für Benzin und Diesel. Es handle sich um den „größten Wirtschaftsplan des Landes“, sagte Präsident Mahmud Ahmadinedschad im Staatsfernsehen. Ziel der Regierung ist es, Subventionen abzubauen. Der Preis für subventioniertes Benzin wurde um das Vierfache erhöht, der für nicht subventioniertes Benzin stieg um 75 Prozent. Es gibt im Iran zwei verschiedene Preise für Benzin. Autofahrer bekamen bisher monatlich 60 Liter Benzin zum Preis von umgerechnet sieben Euro-Cent pro Liter zugeteilt. Über diese Menge hinaus mussten sie 28 Cent pro Liter bezahlen. Seit Sonntag kosten 60 Liter je 28 Cent und zusätzlich benötigtes Benzin 49 Cent pro Liter. Der Dieselpreis stieg um das Neunfache auf 10,5 Cent. AFP

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