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China sagt Europa Hilfe zu

Peking/Frankfurt am Main - China will sich verstärkt in die Bewältigung der europäischen Schuldenkrise einmischen. Man werde „konkrete Maßnahmen“ ergreifen, um einigen EU-Mitgliedstaaten aus ihrer ernsthaften Schuldenkrise zu helfen, sagte der chinesische Vizepremierminister Wang Qishan am Dienstag in Peking bei einem chinesisch-europäischen Wirtschaftsdialog. Details nannte er allerdings nicht. Aus Brüssel waren Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia, Handelskommissar Karel De Gucht und Währungskommissar Olli Rehn zu dem Treffen gereist. Bereits im Oktober hatte Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao versprochen, sein Land werde dem Euro den Rücken stärken und plane, seine europäischen Anleihen zu halten. dpa

Bauhauptgewerbe holt langsam auf

Wiesbaden - Das deutsche Bauhauptgewerbe kommt langsam aus der Krise. Im Oktober lagen die Auftragseingänge in den Betrieben mit mindestens 20 Beschäftigten preisbereinigt um 1,1 Prozent über dem Niveau vom Oktober 2009, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Die Baunachfrage im Hochbau legte um 3,4 Prozent zu, im Tiefbau nahm sie um 1,0 Prozent ab. Der Branchenumsatz stieg binnen Jahresfrist um 3,0 Prozent auf rund 8,7 Milliarden Euro. „2010 lief bisher nicht gut, aber es lief besser als erwartet“, sagte Ilona Klein vom Zentralverband Deutsches Baugewerbe. dpa

Deutsche-Bank-Geld beschlagnahmt

Florenz - Die Deutsche Bank ist wegen ihrer Derivategeschäfte in Italien erneut ins Visier der dortigen Finanzpolizei geraten. Die Behörden teilten am Dienstag mit, wegen Betrugsverdachts allein beim deutschen Branchenprimus Gelder im Volumen von 1,7 Millionen Euro beschlagnahmt zu haben. Insgesamt sind den Angaben zufolge sechs Institute betroffen. Das beschlagnahmte Vermögen beläuft sich unter dem Strich auf 22 Millionen Euro. Geprüft würden Verträge in einem Gesamtvolumen von 1,4 Milliarden Euro. Zu den des Betrugs beschuldigten Banken gehören auch die Bank of America-Merrill Lynch, Natixis und UBS. Die Institute äußerten sich dazu nicht. rtr

Staatsanwalt klagt Ernst & Young an

New York - Die New Yorker Staatsanwaltschaft hat im Zusammenhang mit der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers Anklage gegen die Wirtschaftsprüfer Ernst & Young erhoben. Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo forderte am Dienstag von der Unternehmensberatung unter anderem ein Bußgeld wegen Betrugs in Höhe von 150 Millionen Dollar. Ernst & Young kassierte diese Summe von 2001 bis 2008 für Bilanzprüfungen bei Lehman Brothers. Hintergrund sind Vorwürfe, Ernst & Young habe bei der Prüfung der Bücher von Lehman Brothers dabei geholfen, Risiken zu verschleiern. rtr

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