NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Münchener Rück setzt auf Wind

München - Die Münchener Rück investiert über 100 Millionen Euro in 40 Windenergie-Anlagen. Diese stünden in elf Windparks in Thüringen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt sowie Niedersachsen und seien überwiegend schon am Netz, teilte der weltgrößte Rückversicherer am Donnerstag mit. Die Anlagen würden zum Jahreswechsel übernommen. Die Münchener Rück leidet wie andere Versicherer auch seit Jahren unter hohen Belastungen aus Naturkatastrophen, die zumindest teilweise auf den Klimawandel zurückzuführen sind. In den nächsten Jahren will das Unternehmen bis zu 2,5 Milliarden Euro in Umwelttechnologien stecken. rtr

EuGH prüft Schrempp-Verfahren

Karlsruhe - Das Verfahren um eine möglicherweise verspätete Mitteilung über den Rücktritt des damaligen Daimler- Chrysler-Chefs Jürgen Schrempp wird den Europäischen Gerichtshof (EuGH) beschäftigen. Der Bundesgerichtshof entschied in einem am Donnerstag bekanntgegebenen Beschluss, dem EuGH Fragen zur Auslegung der Richtlinien über die Veröffentlichung von Insider-Informationen vorzulegen. In einem Musterverfahren hatte ein Daimler-Chrysler-Aktionär auf Schadenersatz geklagt, weil die Information über den Rücktritt Schrempps seiner Ansicht nach zu spät veröffentlicht wurde (Az. II ZB 7/09). Daimler hat sich 2007 wieder von Chrysler getrennt. dpa

ACS-Anteil an Hochtief wächst

Madrid/Essen - Der spanische Baukonzern ACS sammelt im Übernahmekampf um Hochtief ein erstes großes Aktienpaket ein. Am Mittwochabend wurden nach ACS-Angaben rund 350 000 Hochtief-Aktien zum Tausch gegen ACS-Papiere angeboten. Damit steigt der ACS- Anteil an Hochtief auf 27,72 Prozent, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Die Spanier wollen bis zum Ende der Angebotsfrist am 29. Dezember die 30-Prozent-Schwelle erreichen. Erst am Vortag hatte sich die Gewerkschaft IG Bau mit ACS auf Kernpunkte einer Zusammenarbeit nach dem Erwerb der Mehrheit an Hochtief geeinigt – ein weiterer Etappensieg für die Spanier. dpa/AFP

Handel rechnet mit Superbilanz

Berlin - Das Weihnachtsgeschäft 2010 könnte für den deutschen Einzelhandel das beste seit Jahren werden. Die Umsätze lägen „sicher über den Niveau der letzten drei Jahre“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth, am Donnerstag in Berlin. Die Elektronikbranche verzeichnete in einer ersten Zwischenbilanz Einnahmen, die „deutlich besser“ sind als noch im Krisenjahr 2009. Der Handel erwartet für das diesjährige Weihnachtsgeschäft einen Umsatz von bis zu 77 Milliarden Euro im November und Dezember. Dies entspräche einem Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Geschäft des Jahres 2009. AFP

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