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Bund nimmt weniger Lkw-Maut ein

Berlin - Der Bund nimmt in diesem Jahr rund 300 Millionen Euro weniger Lkw- Maut ein als im Haushalt veranschlagt. Im Etat 2010 seien Mauteinnahmen von 4,8 Milliarden Euro vorgesehen. Letztlich würden es wohl nur 4,5 Milliarden werden, sagte eine Sprecherin des Verkehrsministeriums. Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) machte deutlich, dass er neue Einnahmequellen auftun wolle, um Verluste auszugleichen. Die Sprecherin des Ministeriums führte die Mindereinnahmen vor allem darauf zurück, dass die Fahrleistungen der Lkw aus der Vorkrisenzeit noch nicht wieder erreicht worden seien. dpa

Audi investiert und schafft 1200 Jobs

Ingolstadt - Der Autobauer Audi plant ein umfangreiches Investitions- und Beschäftigungsprogramm. Im kommenden Jahr sollen 1200 neue Stellen geschaffen werden, wie die VW-Tochter mitteilte. Zwischen 2011 und 2015 sind Sachinvestitionen von rund 11,6 Milliarden Euro geplant. Bislang hatte der Autobauer angegeben, in den nächsten fünf Jahren sollten jährlich rund zwei Milliarden Euro in neue Produkte investiert werden. Der Hauptanteil der Investitionen ist für die Entwicklung neuer Fahrzeuge und alternativer Antriebstechnologien wie Elektro und Hybrid vorgesehen. dpa

Lebensversicherer in der Klemme

Berlin - Die Finanzaufsicht Bafin hat der „Financial Times Deutschland“ zufolge die Anbieter von Lebensversicherungen aufgefordert, die Rückstellungen für einen Teil ihrer Verträge schon 2011 deutlich zu erhöhen. Hintergrund seien Befürchtungen, dass deutsche Lebensversicherer Zinsgarantien an ihre Kunden nicht einhalten können. Damit reagierten Bafin und Finanzministerium auf die niedrigen Zinsen, die Versicherer derzeit für ihre wichtigsten Kapitalanlagen in Anleihen erhalten. Die Erträge daraus könnten nach Ansicht der Behörde nicht ausreichen, um die garantierten Ansprüche der Kunden zu befriedigen. dpa

Netzagentur fordert mehr Leitungen

Berlin - Das deutsche Stromnetz ist nach Einschätzung der Bundesnetzagentur nicht für den Ausbau der erneuerbaren Energien gerüstet. Bereits die viel bescheideneren Ziele für Wind- und Solarstrom der Vergangenheit machten den Bau von mehr als 800 Kilometer Leitungen notwendig, sagte Behördenpräsident Matthias Kurth der „Passauer Neuen Presse“. „Davon sind bisher erst 80 Kilometer gebaut.“ Und um die aktuellen Ziele der Regierung zu erreichen, würden zu den 800 Kilometern etwa 3600 weitere Kilometer bis 2020 benötigt. Die Windanlagen in der Nord- und Ostsee brächten einen erheblichen Ausbaubedarf mit sich, weil der Strom bundesweit zu den Verbrauchern kommen solle. rtr

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