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China macht Autos teurer

Peking - Die chinesische Regierung lässt ihre Subventionen für den Kauf von Kleinwagen zum Jahresende auslaufen. Ab 1. Januar werde eine Umsatzsteuer von zehn Prozent für den Erwerb von Autos mit einem Hubraum von maximal 1,6 Litern fällig, teilte das Finanzministerium mit. Steuernachlässe und Prämien waren im Krisenjahr 2009 eingeführt worden, wurden aber bereits schrittweise zurückgefahren. Das Ministerium ließ offen, ob auch die Vergünstigungen für den Kauf von besonders sparsamen Autos wegfallen. Neue Zulassungsbeschränkungen in der Hauptstadt Peking hatten zu Wochenbeginn die Aktien auch deutscher Autohersteller unter Druck gesetzt. dpa

EU-weite Garantie für Spareinlagen

Brüssel - Ab dem 1. Januar ist das Ersparte durch neue EU-Regeln noch besser geschützt. Die Banken verdoppeln dann den gesetzlichen Mindestschutz auf 100 000 Euro. Zudem muss das Geld im Fall einer Bankenpleite schneller ausgezahlt werden. Alle Banken sind Mitglied in einer gesetzlichen Auffanglösung, der sogenannten Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB). Diese garantiert Kundengelder wie Sparguthaben und Tages- oder Festgeldkonten. Für Beträge, die über 100 000 Euro hinausgehen, springen meist Sicherungsfonds ein, bei denen nahezu alle Institute Mitglied sind. Anlagen wie Aktien, Fonds oder Zertifikate fallen nicht darunter. AFP

Weniger Kredite vergeben

Frankfurt am Main - Der Wirtschaftsaufschwung ist noch nicht im Kreditgeschäft angekommen. Nach dem jüngsten Kreditmarktausblick der KfW reichten die Banken im dritten Quartal knapp neun Prozent weniger Darlehen an inländische Unternehmen und Selbstständige aus als im Vorjahreszeitraum. Auch in den folgenden beiden Quartalen werde das Kreditneugeschäft unter dem Vorjahresniveau liegen. Nach Einschätzung der KfW verfügten gerade kleinere Unternehmen dank ihrer soliden Kapitalpolster über gute Finanzierungsmöglichkeiten. Zum anderen habe die Kapazitätsauslastung in der Industrie noch nicht wieder Vorkrisenniveau erreicht, vielerorts stünden Investitionen noch aus. rtr

Textilboom in Bangladesch

Dhaka - Dank der massenhaften Bestellungen von Textilkonzernen in Europa und den USA steuert Bangladesch auf das höchste Wirtschaftswachstum seiner Geschichte zu. Das Zulieferland für zahlreiche globale Bekleidungsanbieter wie H&M, Wal-Mart oder Gap dürfte in diesem Jahr ein Wachstum von 6,7 Prozent verzeichnen. Allein von Juli bis Oktober zogen die Exporte des Landes um 37 Prozent an. Kleidungsstücke für westliche Konzerne machen rund 80 Prozent der Exporteinnahmen aus. Rund 40 Prozent aller Beschäftigten in dem asiatischen Land arbeiten in der Textilindustrie.AFP

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