NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Verdi: Keine verdeckten Ermittler



Berlin - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat von der Bundesregierung den Verzicht auf die geplante Kontrolle von Bankberatern durch verdeckte Ermittler gefordert. Die Entscheidung für solche Kontrollen sei „falsch“, Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) solle sie „unverzüglich zurücknehmen“, erklärte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Uwe Foullong. Die Regierung müsse Banken und deren Manager als tatsächlich Verantwortliche ins Visier nehmen, nicht aber die Kundenberater. Die Berater würden häufig von ihren Arbeitgebern unter Druck gesetzt, Vorgaben des Vertriebs zu erfüllen. Der Einsatz verdeckter Ermittler würde Bankberater „doppelt unter Druck setzen“, kritisierte Foullong. AFP

Ein Ladegerät für alle Handys

Brüssel - Das neue Jahr beginnt mit einer guten Nachricht für Handynutzer: Die Universalladegeräte kommen. Schon in den nächsten Monaten sollen sie in den Geschäften liegen, versprach die EU-Kommission am Mittwoch. Die nötigen Standards seien bestimmt, die Produktion könne anlaufen. „Jetzt ist es Zeit für die Industrie, sich zu der Abmachung zu bekennen und mit dem Verkauf von Mobiltelefonen für das neue Ladegerät zu starten“, sagte Industriekommissar Antonio Tajani. Die Kommission hofft auf sinkende Preise und weniger Müll. dpa

Vatikan geht gegen Geldwäsche vor Rom - Papst Benedikt XVI. will mit einer Aufsichtsbehörde das Bankenwesen des Vatikans den verschärften internationalen Normen gegen Geldwäsche und Betrug anpassen. Ziel des päpstlichen Schrittes sei „die Vorbeugung und die Abwehr illegaler Aktivitäten auf dem Feld des Finanz- und Währungswesens“, teilte der Heilige Stuhl in Rom mit. Es geht um Gelder, die aus kriminellen Geschäften stammen oder auch den Terrorismus finanzieren könnten. Benedikt wird die neue Aufsichtsbehörde am Donnerstag offiziell machen. Das neue Institut wird „Finanzinformationsbehörde“ heißen.LA STAMPA]dpa

Netzagentur stärkt Verbraucher

Bonn - Nach vielen Beschwerden über Werbeanrufe für Gewinnspiele hat die Bundesnetzagentur die Konsumenten gestärkt: Die Telekom und das Unternehmen Telomax dürfen Entgelte für Drittfirmen – es geht um rechtswidrig beworbene Gewinnspiel-EintragsdiensteLA STAMPA] – /LA STAMPA]nicht mehr über die Telefonrechnung verlangen. Dieses Verbot gilt rückwirkend ab 30. März 2010. Wer solche Rechnungen für Eintragsdienste erhalten hat, braucht sie laut Netzagentur nicht zu zahlen.dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben