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Benzin 2010 so teuer wie nie zuvor

München - Nach dem kräftigen Anstieg der Spritpreise in den letzten Wochen des Jahres ist es nun offiziell: 2010 war Benzin laut einer am Montag veröffentlichten Auswertung des ADAC so teuer wie niemals zuvor. An Markentankstellen und freien Stationen kostete der Liter Super im vergangenen Jahr demnach im Schnitt 1,405 Euro. Das waren erstmals im Jahresmittel mehr als 1,40 Euro und 1,6 Cent mehr als im bislang teuersten Jahr. Auch der Dieselpreis stieg im vergangenen Jahr kräftig an. Ein Liter kostete laut ADAC-Auswertung im Schnitt 1,214 Euro. Teuerster Monat war der Dezember. Super kostete im Monatsdurchschnitt laut ADAC 1,469 Euro. Einen Spitzenwert erreichte der Preis demnach am 23. Dezember: Für einen Liter Benzin mussten Autofahrer einen Tag vor Weihnachten im Schnitt 1,490 Euro zahlen. Noch höhere Tagespreise gab es bislang nur 2008 mit bis zu 1,585 Euro pro Liter. Grund für die hohen Preise sind laut ADAC die hohen Rohölkurse. AFP

Bank of America fürchtet Wikileaks

New York - Die Ankündigung von Wikileaks, eine große US-Bank mit Enthüllungen bloßzustellen, sorgt hinter den Kulissen der Finanzwelt für hektische Betriebsamkeit. Vor allem die Bank of America, die momentan als wahrscheinlichstes Ziel gilt, ergreift Maßnahmen. Nach einem Bericht der „New York Times“ hat das Institut ein Team von 15 bis 20 Leuten gebildet, das interne Dokumente nach brisanten Inhalten durchforstet und Informationslecks aufspüren soll. Zudem wurde am Montag bekannt, dass die Bank faule Hypothekenkredite teuer zu stehen kommen. Sie muss insgesamt fünf Milliarden Dollar abschreiben. Der Hauptteil der Summe rührt aus einer Einigung mit den beiden staatlichen Baufinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac. Die milliardenschweren Rückstellungen und Abschreibungen werden das Ergebnis des vierten Quartals 2010 belasten. dpa

Tauwasserschäden oft nicht gedeckt 

Berlin - Schäden durch Tauwasser sind nicht durch die Hausratversicherung gedeckt. Eine solche Police trage in der Regel nur die Kosten für Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Einbruch, erklärte Kirstin Zeidler vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin am Montag. Ist der Tauwasserschaden durch höhere Gewalt entstanden, müsse der Betroffene die Reparatur selber bezahlen. Anders ist die Regelung, wenn Tauwasser wegen eines Baumangels eingetreten ist – dann müsse der Bauträger dafür aufkommen. Auch wenn der Vermieter fahrlässig gehandelt hat, müsse er selbst und nicht etwa der Mieter den Schaden in der feuchten Wohnung bezahlen. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn schlecht abgedichtete Balkontüren vor dem Winter nicht repariert worden sind. dpa

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