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US-Regierung erlaubt Ölbohrungen



Washington - Erstmals nach Ende der Ölpest sollen Konzerne im Golf von Mexiko wieder im großen Stil nach Öl bohren dürfen. Die US-Regierung will für 13 Unternehmen den Weg frei machen, ihre Tiefseebohrungen fortzusetzen, die im vergangenen Frühjahr wegen der Umweltkatastrophe nach der Explosion der BP-Bohrinsel „Deepwater Horizon“ gestoppt wurden. Washington will darauf verzichten, bereits laufende Projekte, die lediglich unterbrochen sind, erneut auf ihre Umweltverträglichkeit hin zu prüfen, wie das Innenministerium mitteilte. Die Ankündigung stellt keine Änderung der neuen, schärferen Regeln für Tiefseebohrungen dar, die das Ministerium erst im Dezember bekanntgegeben hatte. dpa

Easyjet stockt auf – auch in Berlin

Berlin - Der Billigflieger Easyjet stockt bei Personal und Material auf. Die zuletzt wegen Flugausfällen kritisierte Airline sucht allein in Berlin 60 neue Mitarbeiter fürs Kabinenpersonal, teilte Easyjet mit. Dazu organisiert die Firma am kommenden Dienstag einen „Recruitment Day“ am Standort Schönefeld (Anmeldung unter www.easyjetc areers.com). Bewerber müssten mindestens 18 Jahre alt sein und über sehr gute Englischkenntnisse verfügen, hieß es. Zudem stockt Easyjet seine Flotte auf, bestellte bei Airbus verbindlich 15 neue Flugzeuge. Darüber hinaus will die Gesellschaft statt 20 Maschinen des Typs A 319, 20 des größeren Typs A 320 haben. kph

BMW ruft Motorräder zurück

München - BMW bittet Besitzer von Motorrädern der K-Baureihe in die Werkstatt. Der Grund: Bei Modellen, die zwischen Oktober 2003 und Oktober 2010 produziert wurden, kann der Umlenkhebel am Federbein korrodieren und im Extremfall brechen, erklärte ein Unternehmenssprecher. In Deutschland sind rund 20 000 Fahrzeuge betroffen.  Die Motorräder werden am Standort Berlin gefertigt. Die Motorradhalter wurden inzwischen vom Unternehmen oder den Händlern angeschrieben oder bekommen noch Post. Sie werden aufgefordert, einen Termin mit einer Vertragswerkstatt zu vereinbaren. dpa

Deutsche fahren auf Importski ab

Wiesbaden - Die Deutschen kaufen immer mehr Ski aus dem Ausland. In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres wurden 317 000 Paar Alpinski nach Deutschland importiert, 7,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Der Wert der eingeführten Ski belief sich demnach auf 25,8 Millionen Euro. Die meisten Ski kamen aus China (168 000 Paar), Österreich (41 000 Paar) und Slowenien (39 000 Paar). Deutsche Hersteller wiederum exportierten von Januar bis September wurden 220 000 Alpinski im Wert von 26,9 Millionen Euro ausgeführt. AFP

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