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Falsche Vorstellung: TV-Serien verzerren Bild von der Berufswelt



Im Fernsehen wimmelt es von Herzchirurgen, Stardesignern und Rechtsanwälten. Die fiktionalen TV-Serien zeigten aber ein völlig verzerrtes Bild der Berufswelt – und das wirke sich nachhaltig auf die Berufsvorstellung von Jugendlichen aus. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie von Kommunikationswissenschaftlern der Universität Münster, in der die Mediennutzung und Berufsvorstellungen von gut 1300 Schüler untersucht wurden. Es habe sich gezeigt, dass etwa der Wunsch, im Gesundheitswesen zu arbeiten, signifikant mit dem Konsum gesundheitsbezogener Serien ansteige. Allgemein unterschieden sich die Berufswünsche der Jugendlichen sehr von der realen Berufsverteilung, auch wenn sie nicht so stark von der Realität abwichen wie die Berufswelt in den Serien. dpa

Jobsicherheit: Deutsche sorgen sich seltener um ihren Arbeitsplatz

Dank der starken Konjunktur machen sich viele Bundesbürger einer Umfrage zufolge kaum noch Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Das ergab eine Befragung der Wirtschaftsberatungsgesellschaft Ernst & Young. Demnach sieht nur noch jeder neunte der insgesamt 2000 befragten Verbraucher derzeit seinen Arbeitsplatz in Gefahr. Im Jahr zuvor hatte noch jeder fünfte Bundesbürger Angst um seinen Job. Auch die Zufriedenheit mit der persönlichen wirtschaftlichen Lage hat sich verbessert. Schwere Zeiten sehen nur noch 11 Prozent der Menschen in Deutschland auf sich zukommen. Vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei 16 Prozent, Anfang 2009 sogar noch bei 21 Prozent. dpa

Ausbildung: Jede fünfte Firma

will 2011 mehr Lehrstellen anbieten

Jedes fünfte Unternehmen will in diesem Jahr mehr Lehrstellen als früher anbieten. Das hat das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln ermittelt. Es hat von August bis September 1800 Unternehmen befragt. Demnach haben 21,1 Prozent der Betriebe 2011 vor, ihr Angebot an Lehrstellen im Vergleich zu 2009 auszubauen. Jeder zehnte Betrieb (10,2) will dagegen weniger ausbilden. Besonders bei kleinen Unternehmen ergibt sich unterm Strich ein deutliches Plus bei dem voraussichtlichen Angebot an Lehrstellen für 2011. So wollen 20,8 Prozent der Betriebe mit weniger als 20 Mitarbeitern künftig mehr und nur 9,8 Prozent weniger ausbilden.dpa

Nicht genug Zeit: Arbeit und Familie lassen kaum Freiraum

Arbeit und Familie lassen nur wenig Zeit für andere Dinge: Fast ein Viertel der Deutschen (24 Prozent) klagt darüber, kaum noch Zeit für sich selbst zu haben. Das hat die GfK-Marktforschung in einer repräsentativen Umfrage ermittelt. Jeder Fünfte (21 Prozent) gab an, neben Beruf und Familienleben oft zu erschöpft zu sein, um mit seiner freien Zeit etwas „Sinnvolles“ anzufangen. Sechs von zehn Befragten gaben an, sich nichts mehr zu wünschen als Ruhe und Muße. Für die Umfrage der Zeitschrift „Apotheken Umschau“ wurden 2004 Personen ab 14 Jahren befragt. dpa

Frauen verdienen im Journalismus weniger als Männer

Journalistinnen verdienen im Durchschnitt deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Gewerkschaft Verdi schätzt die Gehaltsdifferenz auf 700 Euro. Journalistinnen äußerten bei einer aktuellen Umfrage zu ihrer Arbeitszufriedenheit den deutlichsten Unmut bei Fragen nach der Bezahlung.epd

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