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Bahn bietet drei Prozent mehr Geld

Frankfurt am Main - Bei den Tarifverhandlungen für rund 135 000 Bahn-Beschäftigte hat die Deutsche Bahn erstmals ein Angebot vorgelegt. Zum Auftakt der siebten Tarifrunde am Freitag bezifferte die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG die Offerte „in der Summe auf rund drei Prozent“, die Deutsche Bahn AG machte zum Volumen öffentlich keine Angaben. Die Gewerkschaft war mit einer Forderung von sechs Prozent mehr Einkommen in die Gespräche gegangen. Parallel zu den Verhandlungen zwischen Bahn und EVG läuft eine Schlichtung über einen Branchentarifvertrag für alle Bahnbetreiber des Regionalverkehrs. Erst nach deren Abschluss wird auch eine Einigung über die künftige Einkommenshöhe erwartet. dpa

US-Arbeitslosigkeit sinkt langsam

Washington - Der US-Arbeitsmarkt kommt nicht so schnell aus der Krise wie erhofft. Im Dezember wurden lediglich 103 000 neue Jobs geschaffen – weniger als Experten erwartet hatten. Doch sehen sie keinen Grund für allzu großen Pessimismus: So werde die US-Notenbank Fed angesichts der hohen Arbeitslosigkeit an ihrer ultralockeren Geldpolitik festhalten. Zugleich sei die Arbeitslosenquote deutlich gesunken und inzwischen so niedrig wie seit mehr als anderthalb Jahren nicht mehr. Das Arbeitsministerium revidierte am Freitag zugleich die Daten für die Vormonate nach oben. Im Oktober und November wurden demnach etwa 70 000 mehr Jobs geschaffen als bisher angenommen. Die Arbeitslosenquote sank von 9,8 auf 9,4 Prozent. rtr

Facebook visiert Börsengang an

New York - Das weltgrößte Online-Netzwerk Facebook nimmt Kurs Richtung Börse. Entweder, so zitierten US-Medien am späten Donnerstag aus Unterlagen für Investoren, wird Facebook im kommenden Jahr seine bislang geheimen Finanzen offenlegen. Oder das rasant wachsende Internetunternehmen wird direkt an die Börse gehen und sich damit für jeden Anleger öffnen. Facebook enthüllte seine Absichten in einem Prospekt, den die Investmentbank Goldman Sachs an ausgesuchte Kunden verteilt hat. Das Wall-Street-Haus sammelt derzeit Gelder für einen 1,5 Milliarden Dollar schweren Fonds ein. Nach Informationen des „Wall Street Journal“ ist das Interesse riesig und übertrifft das Angebot bei weitem. dpa

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