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Berlin zählt 22 Millionen Fluggäste



Berlin - Die beiden Berliner Flughäfen haben im vergangenen Jahr jeweils ihre Rekorde bei den Passagierzahlen gebrochen. Erstmals verzeichneten Tegel und Schönefeld zusammen mehr als 22 Millionen Fluggäste, teilte die Betreibergesellschaft mit. Das sei ein Plus von 6,4 Prozent gegenüber 2009. Mit diesen Zahlen lägen die Berliner Flughäfen unter den deutschen Verkehrsflughäfen auf Platz drei. dpa

Deutsche Industrie legt zu

Berlin - Die kräftig anziehende Nachfrage hat der Industrie im November ein Umsatzplus beschert. Die Erlöse stiegen um 0,7 Prozent verglichen mit dem Oktober, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Besonders gut lief das Geschäft mit Kunden außerhalb der Euro-Zone: Hier legten die Umsätze um 1,9 Prozent zu. In Deutschland erwirtschafteten die Firmen 0,6 Prozent mehr als im Oktober. Schlechter lief es mit Abnehmern in den Euro-Ländern: Hier sanken die Umsätze um 0,6 Prozent. rtr

Schlaglöcher kosten Milliarden

Berlin - Nach dem Winter sollen Autobahnen und Bundesstraßen mit rund 2,2 Milliarden Euro saniert werden. Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) kündigte am Montag an, trotz Auslaufens der Konjunkturprogramme dafür mehr Mittel als jemals zuvor bereitzustellen. 2010 waren es demnach 100 Millionen Euro weniger. Der Bund finanziert aber nur Autobahnen und Bundesstraßen, Länder und Kommunen müssen die Straßensanierung selbst bezahlen. rtr

Weniger Firmen gehen pleite

Berlin - Der Aufschwung in Deutschland lässt die Zahl der Firmenpleiten kräftig sinken. Allein im Oktober traten mit 2483 Unternehmen 12,8 Prozent weniger den Weg zum Insolvenzgericht an als im Vorjahr. In den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres waren es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Montag mit 26 966 2,2 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2009. Auch für das laufende Jahr seien die Aussichten günstig, sagte der Verband der Unternehmensverwalter Deutschlands. rtr

Alstom soll geschmiert haben

London - Der französische Technologiekonzern Alstom steht einem Bericht zufolge unter dem Verdacht, über eine Tochter in Großbritannien Schmiergeld in Höhe von insgesamt rund 100 Millionen Euro gezahlt zu haben. Dies ergebe sich aus Unterlagen der britischen Anti-Korruptions-Behörde SFO, berichtete die Zeitung „The Times“. Ein Sprecher des Alstom-Konzerns dementierte die Angaben. Im März 2010 hatte das SFO bereits drei Alstom-Manager festnehmen lassen. Sie gehörten laut „Times“ nach SFO-Erkenntnissen zu einem weltweiten Bestechungsnetz, das dem Unternehmen gegen die Zahlung von Schmiergeldern öffentliche Aufträge verschaffte. AFP

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