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Beiersdorf verdient weniger

Hamburg - Die Sanierung des Pflege- und Kosmetikgeschäfts hat den Nivea-Hersteller Beiersdorf im vergangenen Jahr stark belastet. Unterm Strich stand wegen der Neuausrichtung des schwächelnden Stammgeschäfts ein Gewinn von rund 308 Millionen Euro und damit fast ein Fünftel weniger als 2009, teilte Beiersdorf am Dienstag in Hamburg mit. Der Nivea-Konzern legte damit als erstes Unternehmen aus dem Aktienindex Dax vorläufige Jahreszahlen vor. Unterdessen sei der Umsatz des Gesamtkonzerns 2010 um 7,7 Prozent auf rund 6,2 Milliarden Euro gestiegen, teilte Beiersdorf weiter mit. Besonders erfolgreich habe sich das vergangene Jahr für die die Konzern-Tochter Tesa entwickelt. Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 will Beiersdorf am 3. März bekannt geben. dpa

Dahlback kauft Heimatbäcker

Dahlewitz/Pasewalk - Die Bäckerei-Kette Dahlback aus Dahlewitz (Teltow-Fläming) hat den Filialbäcker Unser Heimatbäcker GmbH aus Pasewalk (Mecklenburg-Vorpommern) gekauft. Der Zusammenschluss beider Unternehmen sei bereits Ende Dezember erfolgt, teilte die Dahlewitzer Landbäckerei GmbH. Gemeinsam verfügen die beiden Ketten, deren Namen vorerst erhalten bleiben sollen, über rund 350 Filialen. Durch den Zusammenschluss sei nach Angaben Dahlbacks die größte Bäckereigruppe im Nordosten Deutschlands entstanden. Beide Bäckereien zusammen beschäftigen knapp 2000 Mitarbeiter, Dahlback alleine etwa 770. mat

AMD-Chef muss gehen

Sunnyvale - Der von Verlusten geplagte Intel-Konkurrent AMD sucht einen neuen Chef. Nach zweieinhalb Jahren an der Spitze warf der bisherige Konzernlenker Dirk Meyer das Handtuch. Bis ein dauerhafter Nachfolger gefunden ist, soll Finanzchef Thomas Seifert die Geschäfte führen, wie AMD mitteilte. Der 47-jährige Seifert, der 2009 vom deutschen Speicherchip-Spezialisten Qimonda kam, möchte den Job aber nicht dauerhaft übernehmen, hieß es. Meyer sei nicht aus freien Stücken zurückgetreten, berichtete das „Wall Street Journal“. Der Verwaltungsrat habe ihn dazu gedrängt. Parallel meldet AMD auch erste vorläufige Zahlen zum vierten Quartal 2010. So legte der Umsatz um zwei Prozent auf etwa 1,65 Milliarden Dollar zu. Experten hatten nur mit 1,62 Milliarden Dollar gerechnet. dpa

Shell investiert Milliarden in China

Peking/London - Der Ölkonzern Royal Dutch Shell will mit einer Milliardeninvestition seine Präsenz in China ausbauen. Shell verhandele mit dem chinesischen Ölkonzern CNOOC über eine Beteiligung von 30 Prozent an einem 7,5 Milliarden Dollar schweren Raffinerie-Projekt, berichtete die Zeitung „China Daily“ am Dienstag unter Berufung auf Unternehmenskreise. Shell will sein Engagement in China ausweiten, um dort der schnell wachsenden Nachfrage besser begegnen zu können. Anlagen in Deutschland und Großbritannien hat Shell dagegen zum Verkauf ausgeschrieben. rtr

BGH-Urteil zu Schrottimmobilien

Karlsruhe - Die Bausparkasse Badenia hat laut einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) die Käufer von sogenannten Schrottimmobilien getäuscht. Sie habe sie nicht ausreichend über die Höhe von Provisionen informiert, die bei der Vermittlung der Wohnungen anfielen, befanden die Richter am Dienstag (Az.: XI ZR 220/08). In den Vorinstanzen hatten die Gerichte entschieden, dass Badenia ihre Aufklärungspflicht nicht vernachlässigt habe. Dem widersprachen die BGH-Richter in Karlsruhe und hoben diese Urteile in acht Fällen auf. dpa

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