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Shell wird Raffinerie nicht los



Hamburg - Der Shell-Konzern hat nach zwei Jahren noch keinen Käufer für seine Raffinerie Hamburg-Harburg gefunden und steigt aus der Kraftstoffproduktion an diesem Standort aus. Rund 300 von 570 Arbeitsplätzen sind deshalb bedroht, teilte Shell am Mittwoch mit. Details müssten mit dem Betriebsrat noch verhandelt werden. Shell will in Harburg künftig ein Umschlagterminal für Mineralölprodukte betreiben. Bis zum zweiten Quartal des kommenden Jahres soll die Raffinerie noch weiterlaufen wie bisher. dpa

Mercedes verdoppelt Absatz in China Peking - Mercedes-Benz hat im vergangenen Jahr in China mehr als doppelt so viele Autos verkauft wie im Vorjahr. Der Absatz stieg um 115 Prozent auf 147 670 Fahrzeuge, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Kein anderer Premium-Hersteller sei auf dem weltweit größten Automarkt so schnell gewachsen. Allein von der luxuriösen S-Klasse seien 25 000 Stück verkauft worden. Das sei ein Zuwachs von 67 Prozent gegenüber dem Vorjahr. dpa

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Lanxess kauft in Lateinamerika zu

Leverkusen - Der Spezialchemiekonzern Lanxess baut seine Präsenz in Lateinamerika durch einen Zukauf aus. Die Konzerntochter Rhein Chemie habe den argentinischen Hersteller von Trennmitteln für die Reifenindustrie Darmex übernommen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Mit der Akquisition steige das Unternehmen zu einem weltweit führenden Anbieter in dem Bereich auf. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. dpa

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