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Madrid und Rom besorgen sich Geld



Madrid/Rom - Nach der erfolgreichen Ausgabe von portugiesischen Staatsanleihen haben sich auch Spanien und Italien neues Geld auf dem Kapitalmarkt beschafft. Allerdings müssen die beiden hoch verschuldeten Länder höhere Zinsen zahlen als noch bei vergleichbaren Platzierungen im November. Der spanische Staat stieß am Donnerstag mit seinem Angebot von Anleihen auf eine robuste Nachfrage und erzielte Einnahmen von knapp drei Milliarden Euro. Die Rendite für die Anleihen mit einer fünfjährigen Laufzeit stieg auf 4,59 Prozent. Auch Italien brachte erfolgreich Staatsanleihen auf den Markt und erzielte Einnahmen von rund sechs Milliarden Euro. Auch hier stiegen die Zinsen. So erhöhte sich die Rendite für die Anleihen mit einer fünfjährigen Laufzeit auf 3,67 Prozent im Vergleich zu 3,24 im November 2010. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) erklärte am Donnerstag, die Euro-Staaten strebten bis zum März ein umfassendes Lösungspaket zur Euro-Krise an. dpa

Mini-Preisschilder verschwinden

Düsseldorf - Nach einer Abmahnung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen tauschen die Lebensmittelmärkte Kaiser’s Tengelmann bundesweit Mini-Preisetiketten aus. Die Grundpreise seien bislang fast nur mit der Lupe erkennbar, teilte die Verbraucherzentrale mit. Bei einer bundesweiten Überprüfung von Grundpreisetiketten hatten die Verbraucherzentralen im vergangenen Jahr festgestellt, dass sechs von zehn Preisschildern im Lebensmitteleinzelhandel nicht dem Gesetz entsprechen. dpa

Drei Millionen wechseln Versorger

Heidelberg - Drei Millionen Verbraucher haben im vergangenen Jahr einer Schätzung zufolge ihren Stromanbieter gewechselt. Das sei über ein Drittel mehr als noch 2009, ergab eine Hochrechnung des Verbraucherportals Verivox. Beim Gas habe sich die Zahl der Kunden, die ihren Versorger wechselten, sogar mehr als verdoppelt – auf eine Million. Trotz der Steigerungen wechselten die meisten Verbraucher aber weiterhin nicht ihre Energielieferanten. Demnach gingen 2010 nur sieben Prozent der Haushalte zu einem neuen Stromanbieter, beim Gas stieg die Wechselquote auf zehn Prozent. AFP

Brüderle erwartet mehr

Berlin - Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) rechnet in diesem Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von über zwei Prozent. Es bestünden gute Chancen für eine Zwei vor dem Komma, sagte der Minister am Donnerstag beim Neujahrsempfang des Bundespräsidenten. Die deutsche Wirtschaft hatte sich im vergangenen Jahr aus der Krise katapultiert. Bislang war die Regierung von einem Wachstum von 1,8 Prozent ausgegangen. AFP

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