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Hochtief erhält Milliardenauftrag



Sydney - Die australische Hochtief -Tochter Leighton hat die Verlängerung einer Kohleförderkonzession in Queensland erhalten. Die Tochterfirma Thiess Pty Ltd darf weitere sechs Jahre 2,5 Millionen Tonnen Kohle fördern. Der Vertrag ist 1,3 Milliarden australische Dollar (970 Millionen Euro) wert. In der Nacht zum Mittwoch war im Übernahmekampf zwischen Hochtief und dem  Baukonzern ACS die letzte Annahmefrist für Aktionäre zum Umtausch von Hochtief-Aktien in ACS-Papiere abgelaufen. Die Ergebnisse werden am Freitag veröffentlicht. dpa

BMW liefert mehr Motorräder aus

München - Der BMW-Konzern bewegt sich bei der Zahl seiner pro Jahr verkauften Motorräder auf die 100 000er-Marke zu. Gegenüber dem Krisenjahr 2009 sei im vergangenen Jahr die Zahl der ausgelieferten und fast ausschließlich in Berlin gefertigten Maschinen um zwölf Prozent auf rund 98 000 gestiegen, berichtete BMW am späten Dienstagabend in München. Wichtigster Markt blieb Deutschland mit fast 18 000 neu zugelassenen Motorrädern. BMWs Zweirad-Bestseller R 1200 GS blieb auch 2010 das meistproduzierte Modell: Die zwei Varianten der großen Reiseenduro wurden allein mehr als 30 000 Mal verkauft. dpaBMW AG]

Brandenburg kritisiert Regierung

Potsdam/Berlin - Das Zögern der Bundesregierung bei der Vorlage eines Gesetzesentwurfs zur CCS-Technologie sorgt für wachsendes Unverständnis in der Wirtschaft und könnte Deutschland zudem ein Vertragsverletzungsverfahren einbringen. Er rechne nicht damit, dass das Gesetz noch vor Ablauf der von der Europäischen Union gesetzten Frist verabschiedet werde, sagte Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers am Mittwoch den „PNN“. „Berücksichtigt man die notwendigen parlamentarischen Verfahren im Bundestag, könnte es wohl noch bis Mitte des Jahres dauern, bis das Gesetz verabschiedet wird.“ Zuletzt hatte Christoffers Schwarz-Gelb für die Verzögerung scharf kritisiert. Brandenburgs Landesregierung hat den Bau neuer Braunkohlekraftwerke im Land an die Nutzung von CCS gekoppelt. mat

Lufthansa einigt sich im Tarifstreit

Frankfurt am Main - Die Lufthansa und die Flugbegleiter-Organisation Ufo haben sich im Tarifstreit auf eine Nullrunde und bessere Arbeitsbedingungen geeinigt. Beide Seiten hätten die Schlichtungsempfehlung der früheren schleswig-holsteinischen Ministerpräsidentin Heide Simonis angenommen, teilte Deutschlands größte Fluggesellschaft am Mittwoch mit. Den Angaben zufolge verzichten die 16 000 Flugbegleiter bis Ende 2011 auf eine Tariferhöhung. dpa

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