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Berlin schlägt Deutschland

Potsdam - Die Zahl der Erwerbstätigen ist in Berlin und Brandenburg 2010 im Bundesvergleich am stärksten gestiegen. Innerhalb eines Jahres wuchs die Zahl der Beschäftigten um ein Prozent auf 2 754 900 Personen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstag in Potsdam mitteilte. In Deutschland nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 0,5 Prozent auf 40,48 Millionen Beschäftigte zu. Allerdings war der Zuwachs an Beschäftigten in Berlin und Brandenburg geringer als in den Vorjahren. 2009 hatte die Zahl der Erwerbstätigen um 1,4 Prozent zugenommen, 2008 um 1,9 Prozent und 2007 sogar um 2,2 Prozent. dapd

EZB sieht keine Inflationsgefahr

Frankfurt am Main - Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht derzeit keine Inflationsgefahr im Euroraum. Zwar dürfte die Teuerung in den kommenden Monaten nochmals ansteigen und vor allem wegen der Entwicklung der Rohstoffpreise vorübergehend knapp über dem Wert von 2,0 Prozent liegen, berichtete die Notenbank in ihrem am Donnerstag in Frankfurt vorgelegten Monatsbericht. Gegen Ende des Jahres dürfte sich der Preisanstieg aber wieder abschwächen. Vorerst bleiben die Währungshüter bei ihrer Prognose, wonach die Verbraucherpreise mittelfristig stabil bleiben. Der Leitzins, der seit Mai 2009 auf 1,0 Prozent verharrt, sei „immer noch angemessen“. dpa

Hacker stehlen Emissionszertifikate

Brüssel - Der europäische Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten ist in den vergangenen Tagen der EU-Kommission zufolge in großem Stil Computerhackern und Betrügern zum Opfer gefallen. Insgesamt zwei Millionen Berechtigungen zum Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) im Wert von rund 28 Millionen Euro seien gestohlen worden, erklärte die EU-Behörde am Donnerstag in Brüssel. Die Kommission hatte deshalb am Mittwoch den Emissionshandel – ihr wichtigstes Klimaschutz-Instrument – zunächst für eine Woche ausgesetzt. rtr

Thyssen-Krupp ist optimistisch

Essen - Der größte deutsche Stahlkonzern Thyssen-Krupp ist gut in das neue Geschäftsjahr 2010/2011 gestartet. Das Auftaktquartal sei sehr gut verlaufen, sagte der scheidende Konzernchef Ekkehard Schulz in einem Gespräch mit dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe). Das Geschäft habe sich positiv entwickelt und werde es auch weiter tun. Im laufenden Geschäftsjahr 2010/11 soll der bereinigte Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 1,2 auf rund zwei Milliarden Euro steigen, der Umsatz um zehn bis 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 42,6 Milliarden Euro. dpa

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