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Die meisten Deutschen würden ihren Kindern raten, zu studieren

 

Die Mehrheit der Deutschen würde ihren Kindern ein Studium empfehlen. Das hat eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Stiftung der Deutschen Wirtschaft ergeben. Etwa sechs von zehn Befragten (59 Prozent) gaben dabei an, dass sie ihren Kindern „mit Sicherheit“ zu einem Studium raten würden. Knapp ein Drittel (30) würde dies „wahrscheinlich“ tun. Befragt wurden insgesamt 2004 Bundesbürger im Alter ab 14 Jahren. Neun von zehn Befragten (89) glauben, dass der Bildungsabschluss einen großen oder sehr großen Einfluss auf den beruflichen Erfolg hat. Allerdings denken nur 63 Prozent, dass sich ein Studium auch finanziell lohnt. Für noch entscheidender halten die Befragten die eigene Leistungsbereitschaft – nur 5 Prozent glauben, dass diese keinen oder nur geringen Einfluss auf die Karriere hat. dpa

Arbeitnehmervertreter beklagen wachsenden Stress im Job

Der psychische Druck im Job hat aus Sicht vieler Arbeitnehmervertreter zugenommen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Unternehmensberatung GS Consult in Hamburg. Befragt wurden Vertreter der Arbeitnehmer aus 232 Firmen. Neun von zehn (89 Prozent) sind der Ansicht, dass die psychosozialen Belastungen für Beschäftigte heute höher sind als früher. Schuld daran ist aus Sicht dieser Gruppe von Befragten vor allem Stress, der etwa durch Zeitdruck oder Überforderung entsteht. Am zweitwichtigsten sind Faktoren wie die Unsicherheit des Arbeitsplatzes und Überstunden. Außerdem sorgten ein schlechtes Betriebsklima und zu strenge Vorgesetzte dafür, dass der psychische Druck im Beruf gewachsen sei. Lärm oder Schadstoffe spielen den Aussagen zufolge dagegen eine geringere Rolle. dpa

Weiterbildung muss nach freiwilliger Kündigung zurückgezahlt werden

Ein Arbeitnehmer muss die vom Arbeitgeber übernommenen Kosten für eine Weiterbildung zurückzahlen, wenn er auf eigenen Wunsch vor dem Abschluss der Weiterbildung aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet. Diese Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen hat das Bundesarbeitsgericht in einem Urteil vom 19. Januar bestätigt (3AZR 621/08). Dies gilt auch dann, wenn die Weiterbildung in mehreren, zeitlich voneinander getrennten Ausbildungsabschnitten erfolgt. Eine Ausnahme von der Regel ist nur dann möglich, wenn die zeitliche Lage der einzelnen Bildungsabschnitte nicht den Vorgaben der Weiterbildungseinrichtung entspricht und die vertragliche Vereinbarung dem Arbeitgeber ermöglicht, allein nach seinen Interessen die Teilnahme an den jeweiligen Ausbildungsabschnitten festzulegen.Tsp

Unter Azubis sind angehende Binnenschiffer die Topverdiener

Binnenschiffer-Lehrlinge erhalten die höchste Vergütung aller Azubis in Deutschland. Im Jahr 2010 bekamen sie laut Tarif in West- und Ostdeutschland im Schnitt 978 Euro pro Monat, hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn ermittelt. Den zweiten Rang belegten Maurerlehrlinge: Sie erhielten im Schnitt 916 Euro monatlich im Westen und 725 Euro im Osten. Dahinter folgten angehende Mechatroniker (843/823 Euro) und Kaufleute für Versicherungen und Finanzen (je 837 Euro). Das BIBB hat die Vergütungen für 186 Berufe im Westen und 151 Berufe im Osten ermittelt. Diese Berufe werden von 88 Prozent aller Azubis angestrebt.dpa

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