NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Immer mehr fliegen

Wiesbaden - Trotz der Vulkanasche aus Island und dem Schneechaos im Dezember hat sich der Luftverkehr 2010 gut entwickelt. So viele Menschen seien noch nie von deutschen Flughäfen aus gestartet, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Die 26 großen deutschen Flughäfen meldeten 167 Millionen Passagiere. Damit sind die Fluggastzahlen im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 Prozent gestiegen. Sie liegen damit – nach dem Einbruch in der Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 – wieder auf dem Vorkrisenniveau von 2008 mit 166 Millionen Passagieren. Auch der Fernverkehr auf der Schiene konnte im vergangenen Jahr leicht zulegen. Fernreisende stiegen 125 Millionen Mal in die Bahn und verschafften damit der Deutschen Bahn und ihren Wettbewerbern ein Plus von 1,25 Prozent. dpa

Jeder fünfte Spanier arbeitslos

Madrid - In Spanien ist die Arbeitslosigkeit auf den höchsten Stand seit 13 Jahren gestiegen. Ende des vergangenen Jahres waren 20,3 Prozent der Erwerbstätigen arbeitslos gemeldet. In manchen Regionen lag die Arbeitslosigkeit sogar deutlich höher: in Andalusien etwa bei 28,4 Prozent oder auf den Kanarischen Inseln bei 29 Prozent. Bei den unter 25-Jährigen sind mehr als 40 Prozent arbeitslos. Die Zahl der Arbeitslosen erreichte im Dezember 4,697 Millionen, das waren 370 100 mehr als im Dezember 2009. Betroffen sind vor allem die Dienstleistungs- und die Baubranche, in den Boomjahren noch der Jobmotor im Land.AFP

Fünf Milliarden im Jahr verdient

New York - Der legendäre US-Hedgefonds-Manager John Paulson hat nach Informationen des „Wall Street Journal“ im vergangenen Jahr einen persönlichen Profit von fünf Milliarden Dollar gemacht. Das dürfte der größte Reibach in der Investmentgeschichte sein, schrieb die Zeitung am Freitag. Paulson war durch seine Finanzwetten gegen den US-Hypothekenmarkt im Jahr 2007 zu einiger Berühmtheit gelangt. Er hatte damals den richtigen Riecher, dass die Immobilienblase in den USA bald platzen würde, und kassierte bereits in dem Jahr fast vier Milliarden Dollar. dpa

Erben in Hamburg zahlen am meisten

Frankfurt am Main - Hinterbliebene in Hamburg haben im Vergleich aller deutschen Bundesländer 2010 die meiste Erbschaftssteuer gezahlt. Auf die Einwohnerzahl umgerechnet, habe jeder Bewohner der Hansestadt 153 Euro an Erbschaftssteuer gezahlt, berichtet das „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe) unter Berufung auf Zahlen des Bundesfinanzministeriums. Der Durchschnittswert für Gesamtdeutschland habe bei 54 Euro pro Kopf gelegen. Auf den Rängen zwei und drei folgten demnach Baden-Württemberg (79 Euro) und Bayern (75 Euro). Die Erbschaftssteuer fließt komplett in die Kassen der Bundesländer. Die Steuer hat den Ländern laut dem Bericht im vergangenen Jahr insgesamt Einnahmen in Höhe von 4,4 Milliarden Euro beschert. Das waren 3,2 Prozent weniger als 2009. AFP

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben