NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Bausch + Lomb investiert in Berlin

Berlin - Der amerikanische Pharmakonzern Bausch + Lomb investiert weitere fünf Millionen Dollar in den Standort Berlin-Spandau. Dafür werden ein Konferenzzentrum eingerichtet, die Büroflächen erweitert, die Kantine modernisiert und das Betriebsgelände begrünt, teilte das Unternehmen mit. In den vergangenen Jahren wurde die weltweit zweitgrößte Produktionsstätte des Konzerns am Brunsbütteler Damm bereits für 30 Millionen Dollar um- und ausgebaut. In Spandau sind rund 450 Mitarbeiter beschäftigt. du-

Bayer baut um

Berlin/Frankfurt am Main - Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer will die Verwaltung seiner Gesundheitssparten in Deutschland und den USA straffen. So würden in den USA die vier Ostküsten-Standorte in diesem Jahr zu einem zusammengelegt, kündigte Bayer in Leverkusen an. Das neue Zentrum für die 2500 Beschäftigten werde in der Region New Jersey/New York entstehen. Darüber hinaus kündigte Bayer für den Gesundheitsbereich Management-Veränderungen an. Der Leiter der Pharma-Forschung Andreas Busch und der Leiter der Pharma-Entwicklung Kemal Malik – beides Vorstände der ehemaligen Bayer Schering Pharma – werden ab März direkt an den Vorstandsvorsitzenden von Bayer HealthCare, Jörg Reinhardt, berichten. Zudem wird die Berliner Pharma-Tochter ab Juli einen Vorstand weniger haben: Ulrich Köstlin geht in den Ruhstand. jmi/rtr

EU bei Subventionsstreit im Recht

Brüssel/Paris - Im Endlos-Streit mit den USA um milliardenschwere Staatshilfen für die Flugzeugbauer Airbus und Boeing hat die EU nach eigenen Angaben einen Erfolg verbucht. Ein am Montag von der Welthandelsorganisation WTO vorgelegtes Urteil bestätige die Brüsseler Sichtweise, teilte ein EU-Kommissionssprecher mit. „Der fundierte Bericht zeigt einmal mehr, dass die Subventionen der US-Regierung (für Boeing) negative Folgen für die Industrie in der EU haben“, sagte John Clancy, Sprecher von Handelskommissar Karel De Gucht. Der transatlantische Konflikt über milliardenschwere Staatshilfen beschäftigt die WTO bereits seit Jahren. Die USA und die EU werfen sich gegenseitig unfaire Staatshilfen vor. dpa

BASF säht wieder Amflora aus

Frankfurt am Main - Der Chemiekonzern BASF wird seine umstrittene Gen-Kartoffel Amflora auch in diesem Jahr wieder in Deutschland anbauen. Geplant sei eine Fläche von zwei Hektar in Üplingen in Sachsen-Anhalt, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Genknolle hat einen höheren Stärkegehalt als andere Kartoffeln und kann etwa in der Papier-, Garn- und Klebstoffindustrie eingesetzt werden. Im vergangenen Jahr hatte sich BASF wegen einer Panne bei der Anpflanzung in Nord-Schweden einigen Ärger eingehandelt. rtr

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