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Apple verschärft Kontrolle

New York/Berlin - Apple verschärft die Kontrolle über seine iTunes-Plattform und riskiert damit einen Konfrontationskurs mit Inhalteanbietern. Der Hersteller des Tablet-Computers iPad lehnte nun eine Anwendung von Sony ab, über die Kunden auf dem iPad digitale Bücher direkt aus einem Online-Shop des japanischen Konzerns erwerben sollten. Apple habe betont, dass alle Käufe künftig ausschließlich über die iTunes-Plattform laufen müssen, sagte der Chef von Sonys E-Book-Bereich, Steve Haber, der „New York Times“. Damit würde Apple an allen kommerziellen Transaktionen der Apps mitverdienen. dpa

Deutschland ist innovativ

Brüssel - Deutschland zählt zu den innovationsfreudigsten Ländern der EU. In einer Rangliste der EU-Kommission landet Deutschland hinter Schweden, Dänemark und Finnland auf Platz vier. Zu den weniger fortschrittlichen Ländern gehören unter anderem Litauen und Bulgarien, wie aus dem am Dienstag vorgelegten Bericht hervorgeht. Weltweit haben die USA und Japan die Nase vorn. Der Leistungsanzeiger der Innovationsunion (IUS) 2010 beruht auf 25 Indikatoren. Dazu gehört die Mitarbeiterausbildung, Investitionen und gesamtwirtschaftliche Auswirkungen der Erfindungen. dpa

Informationsportal zu Abofallen

Kehl - Über Abofallen im Internet informiert eine neue Kampagne der grenzüberschreitenden Verbraucherberatungsstelle Euro-Info in Kehl am Rhein. Auf der Internetseite www.vorsicht-im-netz.de finden Internetsurfer Tipps, damit sie Tricksereien frühzeitig erkennen. Wer schon in eine Abofalle getappt ist, erhält Ratschläge, um sich daraus zu befreien. Dafür stehen etwa Musterbriefe und Informationen über die Rechte von Internetsurfern gegenüber Anbietern zur Verfügung. AFP



Telekomtarifverhandlungen vertagt

Frankfurt am Main - Auch die zweite Runde der Telekom-Tarifhandlungen hat keine Einigung gebracht. „Die Tarifverhandlungen bei der Telekom sind ohne Ergebnis vertagt worden“, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi am Dienstagabend. Die nächste Verhandlungsrunde sei für den 15. und 16 Februar angesetzt. Es geht um die Bezahlung von mehr als 100 000 Beschäftigten des Konzerns in Deutschland. Verdi fordert eine Anhebung der Entgelte um 6,5 Prozent. rtr

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