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Glück beeinflusst die Gesundheit

und den beruflichen Erfolg



Wer sich gut fühlt, verbessert dadurch objektiv seine Gesundheit – oder steigert seinen beruflichen Erfolg. Das haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Ökonomik in Jena herausgefunden. Sie untersuchten einen britischen Datensatz, in dem über 15 Jahre die Antworten von Menschen festgehalten wurden, die über ihr subjektives Wohlergehen und Glücksempfinden befragt wurden. Auch Faktoren wie Stress, Depressionen, Einkommen, Gesundheit und beruflicher Erfolg wurden aufgezeichnet. Die Forscher konnten damit statistisch belegen, dass glückliche Menschen ihr Einkommen steigern konnten oder über eine bessere Gesundheit berichteten. Die Studie kann kostenpflichtig heruntergeladen werden unter http://dpaq.de/vV0vv. dpa

Jede fünfte Familienfirma

wird von einer Frau geführt

Fast jedes fünfte Familienunternehmen (19,5 Prozent) hat eine Chefin. Darauf weist das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hin. Es beruft sich auf Daten des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn. Demnach hatten 2006 rund 576 000 familiär geführte Betriebe eine Chefin. Die meisten davon (94,3 Prozent) sind kleinere Firmen mit einem Umsatz von weniger als einer Million Euro. Besonders groß sei der Anteil weiblicher Chefs bei Dienstleistern wie Friseursalons oder Bildungseinrichtungen (26,4 Prozent). Die Werte beziehen sich auf Firmen, in denen mindestens die Hälfte des stimmberechtigten Kapitals einer Person oder Familie gehört und diese die Geschäfte kontrollieren. dpa

Die Ausbildung zum Buchhändler

wird neu geregelt

Die Ausbildung zum Buchhändler wird neu geregelt. Die Inhalte der Lehre würden der veränderten Berufspraxis angepasst, erläutert der Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Künftig sollen angehende Buchhändler mehr über rechtliche Bestimmungen, die Organisation von Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit lernen. Der Neuregelung tritt zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres im August in Kraft. dpa

Der Job macht jeden Fünften

psychisch krank

Jeder fünfte Erwerbstätige hat wegen zu großer Anforderungen am Arbeitsplatz psychische Störungen. Zu den größten Belastungen zählten ständige Erreichbarkeit, Termindruck oder „SMS-Flut“. Das ergab eine Auswertung der Daten von 3,4 Millionen Berufstätigen und Arbeitslosengeld-I-Empfängern durch die Techniker Krankenkasse (TK) in Hamburg. Die aus jobbedingtem Stress resultierende chronische Erschöpfung wirke sich auch deutlich auf die Firmen aus: Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen haben in den letzten vier Jahren um 33 Prozent zugenommen. dpa

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