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Obama ermahnt Unternehmer



Washington - US-Präsident Barack Obama hat die amerikanischen Unternehmer zu massiven Investitionen im eigenen Land aufgerufen. Sie trügen ebenso Verantwortung für die Erholung der heimischen Wirtschaft wie die Regierung, sagte Obama am Montag in einer Rede vor der US-Handelskammer in Washington. US-Firmen hätten rund zwei Billionen Dollar (1,47 Billionen Euro) für Expansionen auf der hohen Kante. Mit dem Geld könnten sie Arbeitsplätze in den USA schaffen und so die Nachfrage sowie schließlich die Konjunktur ankurbeln. Gleichzeitig redete er den Wirtschaftsvertretern in Gewissen, ihre Profite für das Gemeinwohl einzusetzen. dpa

Neue Autos brauchen Tagfahrlicht

Brüssel - Neue Automodelle müssen überall in der Europäischen Union ab sofort mit Tagfahrlicht ausgerüstet sein. Eine entsprechende EU-Vorschrift trat am Montag in Kraft. Sie gelte zunächst für Personen- und Lieferwagen und solle Mitte 2012 auf Lastwagen und Busse ausgeweitet werden, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. dpa

Weniger Aufträge für die Industrie

Berlin - Die deutsche Industrie hat Ende 2010 einen überraschend großen Dämpfer beim Neugeschäft erlitten. Die Firmen erhielten im Dezember 3,4 Prozent weniger Aufträge als im Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Montag mitteilte. Fachleute hatten im Schnitt nur mit einem Rückgang von 1,5 Prozent gerechnet. Sie begründeten den Ausrutscher als Gegenreaktion auf das kräftige Auftragsplus von 5,2 Prozent im November. rtr

Weniger Spielzeug mit Mängeln

Nürnberg - Etwa jedes sechste kontrollierte Spielzeug auf der Nürnberger Spielwarenmesse hatte Sicherheitsmängel. 312 von gut 2000 begutachteten Produkten hätten nicht den Anforderungen entsprochen, sagte Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer (CSU) am Montag. Das waren weniger als im vergangenen Jahr, als noch jedes vierte kontrollierte Produkt auffiel. Die Kontrolleure haben nicht alle Spielzeuge geprüft, sondern nur die Produkte der Hersteller, bei denen sie Mängel vermuten. dpa

Hamburger Hafen erholt sich

Hamburg - Der Hamburger Hafen hat sich von dem schweren Rückschlag des Krisenjahres 2009 erholt. Im vergangenen Jahr erhöhte sich der gesamte Güterumschlag des größten deutschen Hafens um fast zehn Prozent auf 121 Millionen Tonnen, teilte die Marketing-Gesellschaft des Hafens am Montag mit. Der Containerumschlag stieg um etwas weniger als 13 Prozent auf 7,9 Millionen Standardcontainer. Gegenüber den Konkurrenten Rotterdam und Antwerpen hat der Hafen damit aber nochmals leicht an Boden verloren. dpa

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