NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Jeder Fünfte hat innerlich gekündigt

Berlin - 21 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland weisen keine emotionale Bindung an ihr Unternehmen auf und haben quasi innerlich gekündigt. Dadurch entstehe der deutschen Wirtschaft jährlich ein Schaden zwischen 121,8 bis 125,7 Milliarden Euro. Dies geht aus dem Engagement Index 2010 des Beratungsunternehmen Gallup hervor, der am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. 66 Prozent der Arbeitnehmer haben demnach lediglich eine geringe emotionale Bindung und leisten nur Dienst nach Vorschrift. Gerade mal 13 Prozent – also nur jeder achte Arbeitnehmer – verfügen über eine hohe Bindung und sind bereit, sich freiwillig für ihren Arbeitgeber und dessen Ziele einzusetzen. Seit dem Beginn der Erhebung 2001 ist das Niveau der Mitarbeiterbindung fast unverändert niedrig. tos



Strom dürfte nicht viel teurer werden

Berlin - Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hätte ein Verzicht des Ausbaus der erneuerbaren Energien zur Folge, dass der Strompreis künftig deutlich schneller steigt. Nach einer Modellrechnung wird sich der Preis an der Strombörse von 2010 bis 2020 inflationsbereinigt nur um elf Prozent auf 4,9 Cent pro Kilowattstunde erhöhen – trotz steigender Preise für Brennstoffe und CO2-Zertifikate. Ohne den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien wäre aber ein deutlich stärkerer Anstieg um 20 Prozent zu erwarten, hieß es. kph



Experten empfehlen Aus für HRE

München - Entgegen den Plänen des Bundesfinanzministeriums empfehlen Experten das Aus für die mit Steuergeldern gerettete Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE). Die HRE soll wieder auf Profit getrimmt und verkauft werden. Der angestrebte Verkauf der Bank habe nur begrenzte Chancen und werde kaum höhere Erlöse für den Bund bringen als eine Abwicklung der HRE und ihrer Töchter, zitierte die „Zeit“ aus dem von der Regierung beauftragten Gutachten. Ein HRE-Sprecher widersprach der Schlussfolgerung. Zum einen sei mit der Gründung der „Bad Bank“ eine wertschonende Abwicklung von einem Großteil der Vermögenswerte bereits eingeleitet worden. Zum anderen sei die Reprivatisierung das beste Mittel, um die staatliche Hilfe zurückzuzahlen. dpa

iPhone-Verschlüsselung reicht nicht

Berlin - Wer sein iPhone verliert, dessen Passwörter sind nicht sicher. Das fand das Fraunhofer-Institut SIT in Darmstadt heraus. Mitarbeitern gelang es, die Geräteverschlüsselung des iPhone auszuhebeln und viele der auf dem Gerät gespeicherten Passwörter in sechs Minuten zu entschlüsseln. Die Schwachstelle im Sicherheitsdesign auf iPhone und iPad betrifft alle Geräte mit der neuesten Firmware. Selbst Geräte, die mit hohen Sicherheitseinstellungen betrieben werden, ließen sich nach Angaben der Experten in kürzester Zeit knacken. Tsp

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben