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Handwerkerleistungen nicht

immer steuerlich absetzbar



Nicht alle Handwerkerrechnungen können in diesem Jahr steuerlich geltend gemacht werden. 2011 seien alle öffentlich geförderten Maßnahmen ausgeschlossen, für die ein steuerfreier Zuschuss oder ein zinsverbilligtes Darlehen in Anspruch genommen wird, erklärt Jörg Strötzel vom Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe in Neustadt/Weinstraße. Damit solle verhindert werden, dass dieselben Arbeiten zweimal aus öffentlichen Kassen begünstigt werden. Für 2010 konnte sowohl die Förderung als auch die steuerliche Begünstigung in Anspruch genommen werden. Die Neuregelung betreffe Förderprogramme wie „Altersgerecht umbauen“, die Förderung energetischer Renovierung oder vergleichbare Programme der Länder oder Kommunen. Der Ausschluss der Steuerermäßigung greife aber nur, wenn tatsächlich eine Förderung in Anspruch genommen wurde. „Man sollte genau abwägen, ob man mit dem Förderprogramm oder dem Steuernachlass besser fährt“, rät Jörg Strötzel.dpa

Mieter können Stromzähler

auch selbst ablesen

Mieter müssen beim Ablesen der Stromzähler nicht zu Hause sein. „Wer zu dem angekündigten Termin nicht kann, sollte sich mit seinem Versorger in Verbindung setzen“, rät Thomas Hannemann von der Arbeitsgemeinschaft Miet- und Immobilienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) in Berlin. Dann könne ein neuer Termin vereinbart werden. Möglich sei auch, dass der Versorger den Kunden auffordere, den Zähler selbst abzulesen und dem Unternehmen die Werte über das Internet oder eine Postkarte zu übermitteln, sagt Hannemann. Akzeptiere ein Energieunternehmen ein solches Vorgehen nicht, sei es auch gestattet, zum Ablesetermin einen Zettel mit dem Zählerstand an der Wohnungstür zu hinterlassen. Der Versorger könne anhand von Vergleichswerten überprüfen, ob die übermittelten Zählerstände in etwa der Wahrheit entsprechen. „Die Unternehmen vergleichen die aktuellen Verbrauchswerte in der Regel mit den Werten der vergangenen Jahre.“ Liege der aktuelle Verbrauch deutlich darunter oder darüber, überprüfe das Unternehmen die Zählerstände noch einmal. dpa

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