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Weidmann verdient mehr als Merkel



Berlin - Der designierte Bundesbank-Chef Jens Weidmann wird in seinem neuen Amt besser verdienen als seine ehemalige Chefin und Förderin, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Weidmanns im April aus dem Amt scheidender Vorgänger Axel Weber erhielt im Jahr 2009 ein Jahresgehalt von insgesamt 388 074,81 Euro, wie die Bundesbank am Donnerstag auf Anfrage mitteilte. Die künftigen Bezüge von Merkels bisherigem Wirtschaftsberater dürften den Angaben zufolge annähernd gleich sein. Merkel hingegen kommt nach Angaben der Bundesregierung mit ihren Bezügen als Regierungschefin und Abgeordnete auf ein Jahresgehalt von etwa 283 000 Euro. Der 42-jährige Weidmann soll seinen neuen Posten Anfang Mai antreten.AFP

Klagen gegen Mega-Börse

New York - Die beiden Börsenbetreiber aus Frankfurt und New York sehen sich mit den ersten Klagen gegen ihre Mega-Fusion konfrontiert. Aktionäre der NYSE Euronext fühlen sich bei dem Zusammenschluss zur Nummer eins der Branche benachteiligt. Sie sprechen von einer De-facto-Übernahme der kleineren New Yorker Börse durch die Deutsche Börse und verlangen mehr Geld. Die beiden Börsenbetreiber hatten ihre Fusionspläne am Dienstag verkündet, dabei aber betont, dass es sich um einen „Zusammenschluss von Gleichen“ handele. Die Aktionäre der Deutschen Börse sollen 60 Prozent an einer neuen Dachgesellschaft halten.dpa



Jeder Dritte ist finanziell zufrieden

Nürnberg - Knapp jeder dritte Deutsche ist einer Studie zufolge mit der eigenen Finanzlage zufrieden. Zugleich sank der Anteil derjenigen mit angespanntem Budget. „Die wahrgenommene finanzielle Situation in Deutschland hat sich deutlich verbessert, und innerhalb Deutschlands haben sich die Regionen angeglichen“, erläuterte der Geschäftsführer des Nürnberger GfK-Vereins, Raimund Wildner, am Donnerstag. Der Studie des Marktforschungs-Vereins zufolge gaben Ende des vergangenen Jahres 31 Prozent der 2000 Befragten an, sich finanziell nicht einschränken zu müssen. Im Vorjahr hatte der Anteil noch bei 25 Prozent gelegen. 21 Prozent sprachen von einer „angespannten Lage“ der eigenen Haushaltskasse – drei Punkte weniger als 2009.   dpa

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