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Weniger tödliche Arbeitsunfäl

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Dortmund - Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle hat 2009 mit 622 Opfern einen neuen Tiefstand erreicht. Das teilte die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin am Dienstag mit. Auch die Unfallquote erreichte im vorletzten Jahr ihren niedrigsten Stand seit Gründung der Bundesrepublik. Gezählt wurden 26 meldepflichtige Arbeitsunfälle auf 1000 Vollzeitstellen. Insgesamt wurden 975 000 Arbeitsunfälle registriert. An den Folgen einer Berufserkrankung starben in dem Jahr 2803 Menschen und damit 373 mehr als im 2008. Fast die Hälfte der Fälle ging den Angaben zufolge auf Asbest zurück. Der gefährliche Stoff ist zwar schon lange verboten, befindet sich aber dennoch im Körper vieler Menschen. dpa

Busreisen sind billiger als die Bahn

Berlin - Reisende können per Fernbus erheblich günstiger ihr Ziel erreichen als mit der Bahn. Dafür verlängere sich in der Regel die Reisezeit deutlich, teilte die Stiftung Warentest am Dienstag in Berlin mit. Auch ist bei Fernbussen das Streckennetz deutlich dünner als im Bahnverkehr und Umsteigemöglichkeiten sind nicht immer gegeben. Für eine Fahrt von Hamburg nach Berlin liegt der Normalpreis im ICE derzeit bei 70 Euro. Für den Bus werden auf dieser Strecke laut Warentest nur 27 Euro fällig. Dafür sei der Passagier aber mit dem Bus doppelt so lange unterwegs wie mit dem Zug. AFP

Kirch unterliegt Deutscher Bank

München - Leo Kirch hat gut acht Jahre nach der Pleite seines Medienimperiums im Schadenersatzstreit mit der Deutschen Bank eine weitere Niederlage erlitten. Das Landgericht München I wies am Dienstag eine milliardenschwere Schadenersatzforderung zurück und wies die entsprechende Klage damit in allen Punkten ab. Der Medienunternehmer wollte vor der Kammer einmal mehr seine Ansprüche gegen das Geldhaus durchsetzen (AZ: 33 09550/07) und verlangte Schadenersatz von rund 1,3 Milliarden Euro. Er macht den früheren Bank-Chef Rolf Breuer für die Insolvenz verantwortlich. Der hatte 2002 in einem Interview die Kreditwürdigkeit Kirchs angezweifelt. Kirchs Anwälte wollen gegen das Urteil vorgehen. dpa

Polen erwartet keinen Exodus

Warschau - Polen rechnet nicht mit einer massiven Auswanderung von Arbeitssuchenden in Richtung Deutschland ab 1. Mai dieses Jahres. „Die Polen kennen schon den europäischen Markt. Wir erwarten keinen Exodus“, sagte die polnische Arbeitsministerin Jolanta Fedak am Dienstag in einem Interview der Nachrichtenagentur PAP. Ab 1. Mai gilt auch für die Bürger der neuen EU-Staaten die volle Freizügigkeit – sie können sich dann in Deutschland niederlassen und hier ohne gesonderte Erlaubnis arbeiten. „Zuerst werden diejenigen ihren Status legalisieren, die bislang illegal in Deutschland arbeiten“, sagte Fedak voraus. Das sind nach Schätzungen derzeit 300 000 bis 400 000 Polen. AFP

Telekom streikt bei Merkel-Besuch

Bonn/Berlin - Nachdem am Dienstag bundesweit 5000 Beschäftigte der Deutschen Telekom protestiert haben, hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi für den heutigen Mittwoch erneut 6000 Mitarbeiter aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Dabei sollen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Telekom-Chef René Obermann bei ihrem gemeinsamen Besuch der T-City Friedrichshafen den Zorn der Beschäftigten zu spüren bekommen. Die Gewerkschaft fordert für die rund 105 000 Telekom-Mitarbeiter im Inland unter anderem 6,5 Prozent mehr Gehalt und den Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen. dpa

Deutschland beliebter als Italien

Frankfurt am Main - Deutschland ist bei ausländischen Reisenden so beliebt wie nie zuvor. Im Reisejahr 2010 sei erstmals die Marke von 60 Millionen Übernachtungen aus dieser Gästegruppe überschritten worden, teilte die Deutsche Zentrale für Tourismus am Dienstag unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamts mit. In der Gunst von Reisenden aus Europa liege Deutschland inzwischen hinter Spanien auf dem zweiten Platz und übertreffe auf der Beliebtheitsskala der Reiseziele damit sogar Frankreich und Italien. AFP

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