NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Bahn zieht erst 2013 nach Frankfurt

Berlin - Die Deutsche Bahn wird die Zentrale ihrer Gütersparte Schenker erst 2013 in Frankfurt am Main konzentrieren. Das erklärte das Unternehmen am Mittwoch in Berlin. Das bedeutet, dass erst dann 200 Arbeitsplätze von Berlin an den Main verlegt werden. Derzeit ist die Leitung des Bereichs auf Berlin, Mainz und Essen verteilt. Man habe sich für ein neues Gebäude nahe dem Flughafen entschieden, hieß es. Im Raum stand die Möglichkeit, schon 2012 umzuziehen, diese Option verwarf der Vorstand aber. Der Grundsatzbeschluss für einen Umzug war bereits im vergangenen Jahr gefallen. brö

Wintershall stellt Arbeit in Libyen ein

Berlin - Angesichts der eskalierenden Gewalt in Libyen hat der deutsche Ölproduzent Wintershall seine Förderung in dem Land eingestellt. Die Produktion in Libyen sei aus Sicherheitsgründen eingestellt worden, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch. Deutschland bezieht nach Angaben der Internationalen Energie-Agentur (IEA) mehr als sieben Prozent seines gesamten Ölbedarfs aus Libyen. Nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) droht hierzulande trotzdem kein Engpass. AFP

Lobbyisten bei EU-Behörde?

Brüssel - Die Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ist in die Kritik geraten, weil leitende Mitglieder angeblich auch Industrie-Interessen vertreten. Drei EFSA-Verwaltungsräte seien zugleich auch „Berater für große Lebensmittelunternehmen“, die über sogenannte Thinktanks „die politische und wissenschaftliche Debatte über Lebensmittelrisiken zu manipulieren suchen“, erklärte die Organisation Corporate Europe Observatory (CEO) am Mittwoch in Brüssel. Zu den genannten Verwaltungsräten gehört der Deutsche Matthias Horst, seines Zeichens Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie. Die EFSA berät EU-Institutionen in Fragen der Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit. AFP

Die Welt setzt auf Genpflanzen

São Paulo - Der Anbau von Genpflanzen steigt weltweit rasant. Im vergangenen Jahr wurden zehn Prozent mehr gentechnisch manipulierte Pflanzen angebaut als noch 2009, wie der Gentech-Verband ISAAA im brasilianischen São Paulo mitteilte. 2010 bauten demnach 15,4 Millionen Bauern in 29 Staaten auf 148 Millionen Hektar Genpflanzen an. Insgesamt wurden den Angaben zufolge 48 Prozent der Genpflanzen in Entwicklungsländern angebaut. AFP

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