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US-Wirtschaft wächst langsamer



Washington - Die US-Wirtschaft ist zuletzt langsamer gewachsen als angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg nach einer zweiten Schätzung von Oktober bis Dezember 2010 aufs Jahr hochgerechnet um 2,8 Prozent, teilte das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mit. In der ersten Schätzung war noch von 3,2 Prozent die Rede. Experten hatten für diesen Zeitraum mit einem Wert von deutlich über drei Prozent gerechnet. Volkswirte bezweifeln, dass Wachstumsraten in dieser Größenordnung ausreichen, um die Arbeitslosenquote von neun Prozent nachhaltig zu senken. dpa

Saudi-Arabien dreht Ölhahn auf

Dubai - Der weltweit größte Ölexporteur Saudi-Arabien hat offenbar seine Ölförderung ausgeweitet. Derzeit würden mehr als neun Millionen Barrel pro Tag produziert, sagte eine Person aus der Branche am Freitag. Das sei eine Steigerung von 700 000 Barrel je Tag. Es gebe eine Menge Kapazitäten. Die Opec-Vertreter stehen wegen der Unruhen im Nahen Osten unter Druck. Der Preis für die Nordsee-Ölsorte Brent legte am Freitag auf 112 Dollar je Barrel zu. rtr

Hauptstadtregion baut weniger

Berlin/Potsdam - Die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg investieren immer weniger in öffentliche Bauvorhaben. Im Dezember 2010 seien die öffentlichen Aufträge im Hoch- und Straßenbau zwischen 35 und 76 Prozent zurückgegangen, sagte der Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg am Freitag. Insgesamt hätte das Bauhauptgewerbe 2010 rund zehn Prozent weniger öffentliche Aufträge erhalten als 2009. dapd

LBBW schreibt wieder rote Zahlen

München - Die größte deutsche Landesbank LBBW ist 2010 wegen weiterer Verwerfungen durch die Schuldenkrise in Europa erneut in die roten Zahlen gerutscht. Wegen Bewertungsverlusten von insgesamt 700 Millionen Euro auf Staatsrisiken im gesamten Jahr stand vor Steuern ein Minus von rund 340 Millionen Euro, wie die Bank am Freitag mitteilte. Die LBBW hatte bereits in den ersten neun Monaten einen Vorsteuerverlust verbucht, der allerdings weniger als halb so groß ausfiel. Grund für die Talfahrt im vierten Quartal sind Verwerfungen bei Finanzprodukten auf Staatsanleihen. rtr

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