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Selbstständigkeit kommt

für jeden vierten Deutschen infrage



Die meisten Bundesbürger können sich nicht vorstellen, sich selbstständig zu machen. Das hat eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsunternehmens Gfk ergeben. Der Schritt kommt demnach nur für ein Viertel (rund 24 Prozent) der Deutschen infrage, die noch nicht ihr eigener Chef sind. Zwar hat mehr als die Hälfte (56) eine positive Einstellung zur Arbeit als Gründer. Selbst von diesen aber können sich nur rund 33 Prozent vorstellen, sich selbstständig zu machen. Weitere 39 Prozent lehnen diese Arbeitsform generell ab. Im Auftrag der Firma Amway wurden 12 510 Personen in elf Ländern befragt. Dennoch gebe es viel Potenzial in Deutschland: So sind nur rund 5 Prozent der Befragten selbstständig. Der Anteil derer, für die der Schritt infrage kommt, liegt mit rund 24 Prozent deutlich höher. dpa

Ein Glas zum Entspannen: Viele Frauen trinken bei Stress im Job

Ein Sekt im Büro, ein Glas Wein nach der Arbeit: Alkohol zu trinken, gilt vielen als selbstverständlich. Immer häufiger sind es nach Einschätzung von Wissenschaftlern der Universität Hannover dabei Frauen, die zum Glas greifen. Gefährdet seien nicht zuletzt hoch qualifizierte Arbeitnehmerinnen, die im Job unter besonderem Druck stehen, sagte Anja Wartmann vom Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft der Universität. Bereits frühere Studien zeigten, dass qualifizierte Arbeitnehmer eher zu Alkohol greifen. Eine repräsentative Untersuchung unter Verwaltungsangestellten in London habe ergeben, dass Alkoholkonsum bei Frauen mit steigender Qualifikation zunimmt, sagte Wartmann, die in Hannover an der Studie „Riskanter Alkoholkonsum bei weiblichen Fach- und Führungskräften“ mitarbeitet, die Ende Februar abgeschlossen werden soll. dpa

Studie: Politiker verdienen mehr

als Manager

Deutsche Politiker werden nicht so schlecht bezahlt, wie häufig angenommen wird. Abgeordnete des Bundestages verdienen sogar mehr als Manager in der freien Wirtschaft mit vergleichbaren Qualifikationen, wie eine Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) zeigt. Verglichen wurde das Einkommen von 599 Bundestagsabgeordneten inklusive ihrer Nebeneinkünfte mit dem Verdienst von Führungskräften aus Behörden, Handwerk und Firmen. Demnach verdiente ein Bundestagsabgeordneter im Jahre 2006 inklusive Nebeneinkommen rund 106 000 Euro brutto im Schnitt – und damit 30 000 Euro mehr als Führungspersönlichkeiten in anderen Berufen. dapd

Das Einkommen von Ingenieuren

ist leicht gestiegen

Die Gehälter von Ingenieuren in Deutschland sind 2010 leicht gestiegen. Durchschnittlich verdiente ein Ingenieur 56 100 Euro, das waren 1,1 Prozent mehr als 2009. Berufsanfänger bekamen durchschnittlich 41 600 Euro, wie eine Auswertung von Daten auf dem Karriereportal der „VDI Nachrichten“ ergeben hat.    Insgesamt wurden Daten von 15 499 Ingenieuren ausgewertet. Am besten zahlt demnach die Chemie- und Pharmaindustrie: Hier gab es im Schnitt 66 900 Euro im Jahr, im Vergleich zu 2009 war das allerdings ein Minus von 3,1 Prozent. Die „VDI Nachrichten“ führt die Gehaltsschwankungen vor allem auf die Wirtschaftskrise zurück, die Anfang 2010 für sinkende Einkommen gesorgt habe. Im zweiten Halbjahr seien die Gehälter deutlich gestiegen, und zwar um durchschnittlich 5 Prozent. dpa

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