NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Topmanagerin verlässt Telekom



Berlin - Die Telekom wollte Vorbild sein. Als erstes Dax-Unternehmen verordnete sie sich im März 2010 eine Frauenquote von 30 Prozent in Führungspositionen. Kurz nach Einführung der Quote stieg Anastassia Lauterbach zunächst als kommissarische Leiterin des Bereichs Produkte und Innovationen, später als Leiterin der Beteiligungsfirma T-Venture in die oberste Führungsebene unterhalb des Vorstands auf. Inzwischen sind unter den rund 60 Top-Managern sechs Frauen. Doch nun verlässt Lauterbach nach Informationen eines Insiders die Telekom. Offenbar stimmt die Chemie zwischen ihr und Edward Kozel, Vorstand für Technik und Innovationen, nicht. Die Telekom schweigt zu dem Vorgang. vis

Escada-Anwalt erhält fünf Millionen

Düsseldorf - Anwalt Christian Gerloff soll für seine zehnwöchige Tätigkeit als vorläufiger Insolvenzverwalter der Modekette Escada fünf Millionen Euro Honorar bekommen. Wie das „Handelsblatt“ erfuhr, gab das Amtsgericht München seinem Antrag auf Vergütung statt. Das Besondere daran: Gerloff hatte Zuschläge in 18facher Höhe der Regelvergütung berechnet. Das Amtsgericht München nahm auf Anfrage keine Stellung. Gerloff sagte dem „Handelsblatt“, bei dem vorläufigen Insolvenzverfahren handele es sich um einen sehr komplexen Vorgang. Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger bereitet nun eine Klage vor. HB

WestLB schreibt schwarze Null

Düsseldorf - Die auf eine Aufspaltung zusteuernde WestLB hat in der AG die Verlustzone verlassen. Die WestLB AG habe nach HGB-Rechnungslegung 2010 ein ausgeglichenes Jahresergebnis erzielt, teilte die Landesbank am Dienstag mit. Im Vorjahr stand noch ein Minus von 295 Millionen Euro in den Büchern. Für Genussscheine und stille Einlagen soll es keine Ausschüttung für das Jahr 2010 geben. Zahlen für den Gesamtkonzern mit Töchtern legte die WestLB noch nicht vor, dies soll Ende März geschehen. rtr

Heizkosten steigen drastisch

Düsseldorf - Deutsche Verbraucher müssen für 2010 mit deutlich gestiegenen Heizkosten rechnen. Durchschnittlich würde die Abrechnung für das abgelaufene Jahr um 25 Prozent höher ausfallen als für 2009, teilte die Düsseldorfer Energieagentur NRW am Dienstag mit. Grund dafür seien die vielen sehr kalten Wintertage des vergangenen Jahres. AFP

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