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Chemie erwartet Rekordumsätze



Frankfurt am Main - Die deutsche Chemieindustrie steht vor einem Rekordjahr. Zwar erwartet die Branche, dass sich das Wachstum nach der rasanten Aufholjagd abschwächt. Deutschlands viertgrößter Industriezweig rechnet in diesem Jahr dennoch mit einem Umsatzrekord.    Die Produktion läuft auf Hochtouren: Im Schlussquartal 2010 stieg die Produktion chemischer Erzeugnisse gegenüber dem Vorquartal um 1,7 Prozent. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum betrug der Mengenzuwachs 6,7 Prozent, wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Mittwoch mitteilte.    Damit hat die Produktion im Quartalsvergleich zum siebten Mal in Folge zugelegt. Die Chemieindustrie knüpft bei Produktion, Umsatz und Kapazitätsauslastung wieder an das Vorkrisenniveau an. dpa

Mehr Spanier arbeitslos als je zuvor Madrid - Die Arbeitslosenquote ist in Spanien auf 20,4 Prozent gestiegen. Wie das Madrider Arbeitsministerium am Mittwoch mitteilte, waren Ende Februar fast 4,3 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, 1,6 Prozentpunkte mehr als im Vormonat. Dies ist der höchste Wert seit dem Beginn vergleichbarer Erhebungen vor 15 Jahren. Im Vergleich zum Februar des Vorjahres stieg die Arbeitslosenzahl um 4,1 Prozentpunkte. dpa

Maschinenbau wächst und wächst

Düsseldorf - Die Kunden rennen den deutschen Maschinenbauern weiter die Türen ein. Im Januar seien 46 Prozent mehr Aufträge eingegangen, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Mittwoch mit. Dabei zogen die Bestellungen aus dem Inland mit einem Plus von 53 Prozent noch stärker an als die traditionell starken Bestellungen aus dem Ausland, die um 42 Prozent zulegten. Im Dreimonats-Zeitraum von November bis Januar kletterten die Aufträge um 44 Prozent. Nach den Einbrüchen in der Wirtschaftskrise hat die Branche im vergangenen Jahr kräftig aufgedreht. rtr

Abgabe kostet Banken mehr

Berlin - Die neue Bankenabgabe zum Aufbau eines Krisenfonds wird für die deutschen Kreditinstitute teurer als zunächst erwartet. Zwar wird der Jahresbeitrag auf maximal 15 Prozent des jeweiligen Gewinns gedeckelt. Neben dieser Zumutbarkeitsgrenze und einer Mindestabgabe ertragsschwacher Geldhäuser wird aber auch eine Nachzahlungspflicht eingeführt. Damit sollen Ertragsschwankungen ausgeglichen werden. Einen entsprechenden Verordnungsentwurf zur Bankenabgabe hat das schwarz-gelbe Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin beschlossen. Die privaten Banken lehnen eine Nacherhebung ab. Hierbei werde in verfassungsrechtlich bedenklicher Weise die Zumutbarkeitsgrenze ausgehöhlt, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, Michael Kemmer. In Verbandskreisen werden juristische Schritte gegen die Pläne der Regierung nicht ausgeschlossen. dpa, rtr

Berlin zählt mehr Touristen

Berlin – Deutsche Großstädte werden als Reiseziele immer beliebter. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Übernachtungen in Hotels und Hostels im Vergleich zu 2009 in Bremen um 10,6 Prozent, in Berlin um 10,2 Prozent und in Hamburg um 9,2 Prozent. Dies ergaben Untersuchungen des Sparkassenverbandes für seine Studie „Tourismusbarometer 2010“. Aber auch andere Regionen im Inland werden häufiger bereist. Damit ist Deutschland mit 380 Millionen Übernachtungen seit drei Jahren auf Platz eins der Reiseziele in Europa. Deutschland verdankt den Boom im Fremdenverkehr vor allem dem Binnentourismus. sip

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