NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

VW und Mazda rufen Autos zurück

Washington/Leverkusen - Volkswagen muss in den USA rund 12 000 seiner Routan-Minivans zurückrufen, wie eine VW-Sprecherin am Freitag sagte. Bei den Minivans drohen die Motoren während der Fahrt auszugehen. Schuld an dem Dilemma soll der Schlüssel sein, der bei ruckeligen Straßen zurückspringt. Pikant: Nach den Angaben des Volkswagen-Partners Chrysler stammt das fehlerhafte Bauteil vom deutschen Zulieferer Continental. Unterdessen muss sich der japanische Autobauer Mazda mit tierischen Plagegeistern herumschlagen: Eine bestimmte Spinnenart in den USA webt ihre Netze gerne in der Tankentlüftung des Mittelklasse-Wagens Mazda 6. Der Hersteller ruft in den USA vorsichtshalber 52 000 Autos zurück. dpa

ACS kommt bei Hochtief voran

Essen - Im Ringen um die Macht bei dem Essener Konkurrenten Hochtief hat der spanische Konzern ACS auch in den vergangenen Wochen sein Ziel nicht aus den Augen verloren. Weitgehend unbeobachtet von der Öffentlichkeit haben die spanischen Angreifer ihren Anteil an dem größten deutschen Baukonzern um weitere rund drei Prozentpunkte auf deutlich über 36 Prozent aufgestockt. Am Ziel ist ACS damit aber noch nicht. Bis zur angepeilten Mehrheitsübernahme bei Hochtief von etwas mehr als 50 Prozent müsste ACS nach aktuellem Aktienkurs noch mindestens 750 Millionen Euro investieren. dpa

Erdbeben belastet Hannover Rück

Hannover - Das Erdbeben in der vorigen Woche in Neuseeland hat nach Einschätzung der Hannover Rück bei dem Versicherer eine Nettoschadenbelastung von rund 150 Millionen Euro verursacht. Das teilte das Unternehmen am Freitag in Hannover mit. Die weltweite Versicherungsbranche kostet das verheerende Beben möglicherweise einen zweistelligen Milliardenbetrag. Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re hatte den versicherten Schaden auf sechs bis zwölf Milliarden Dollar (4,4 Milliarden bis 8,7 Milliarden Euro) geschätzt. Das Erdbeben der Stärke 6,3 hatte die Region Christchurch auf der Südinsel Neuseelands am 22. Februar getroffen. dpa

Deutsche reisen mehr

Frankfurt am Main - Die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen Der Branchenverband DRV sieht sich auf dem Weg zu neuen Rekordzahlen: Die Vorausbuchungen für das laufende Jahr überstiegen die des Vorjahres deutlich, sagte der Präsident des Deutschen Reiseverbandes, Jürgen Büchy, am Freitag. An diesem Trend habe auch die Lage in Nordafrika nichts geändert, zumal Reisen dorthin mittlerweile wieder möglich seien. „Die Buchungen für beide Länder ziehen bereits deutlich an“, sagte Büchy. dpa

Generalstreik lähmt Belgien

Brüssel - Ein als Generalstreik bezeichneter Gewerkschaftsprotest hat am Freitag Belgien weitgehend gelähmt. Mehrere Gewerkschaften hatten zum Streik gegen einen sozialen Rahmenvertrag mit der Regierung aufgerufen. Er begrenzt bis 2012 Gehaltserhöhungen. Dem Streikaufruf folgten nicht nur Beschäftigte bei Bussen und Bahnen. Streikende sperrten auch die Zugänge zu Industriegebieten, Supermärkten und Großunternehmen. Im Audi-Werk Brüssel kamen 2400 Beschäftigte nicht an den Arbeitsplatz. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben