NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Arbeitslosigkeit in den USA sinkt



Washington - Die US-Unternehmen heuern wegen der guten Konjunktur zunehmend Mitarbeiter an. Die Zahl der Beschäftigten stieg im Februar mit 192 000 so stark wie seit einem dreiviertel Jahr nicht mehr, teilte das Arbeitsministerium am Freitag mit. In den beiden Vormonaten fiel der Zuwachs zudem um insgesamt 58 000 höher aus als zunächst angenommen. Die Arbeitslosenquote fiel auf 8,9 Prozent – den niedrigsten Wert seit April 2009. Die meisten neuen Jobs entstanden bei privaten Dienstleistern. rtr

Geithner will Ölreserven anzapfen

Washington/Madrid - Zur Dämpfung des Ölpreises sollen die Industriestaaten nach Ansicht der USA im Notfall an ihre Reserven gehen. Sollten die Unruhen im Nahen Osten länger anhalten, sei dies ein wünschenswerter Schritt, sagte US-Finanzminister Timothy Geithner am Donnerstag vor dem Senat. Die USA machen sich aber offenbar zunehmend Sorgen, dass hohe Energiekosten die Inflation antreiben könnten. Die spanische Regierung hat wegen der steigenden Ölpreise einen Energie-Sparplan beschlossen. Er sieht unter anderem vor, das Tempolimit auf Autobahnen von 120 auf 110 Stundenkilometer zu senken und die veraltete Straßenbeleuchtung in den Städten durch Sparlampen zu ersetzen. rtr/dpa

Staatsanwalt ermittelt bei Opel 

Darmstadt - Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat im Fall von Bonuszahlungen an Mitglieder der IG Metall Ermittlungen gegen die Führung des Autoherstellers Opel eingeleitet. Auslöser sei ein Fernsehbericht des ARD-Magazins „Monitor“, sagte Sprecher Tobias Stewen am Freitag. Es liege ein begründeter Anfangsverdacht auf Steuerhinterziehung und Vorenthalten von Arbeitsentgelt vor. Ein Opel-Sprecher sagte, dem Unternehmen seien die Ermittlungen unbekannt. dpa

EADS gibt sich geschlagen

Washington - Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS verzichtet darauf, sich gegen die Vergabe des „Jahrhundert-Auftrags“ der US-Luftwaffe für 179 Tankflugzeuge an den Erzrivalen Boeing zu wehren. „Wir haben uns entschieden, keinen Protest einzulegen“, sagte der Vorstand von EADS Nordamerika, Ralph Crosby, am Freitag. Vorausgegangen war ein Treffen im Pentagon. Dabei hatte das US-Verteidigungsministerium seine Gründe dargelegt, warum Boeing den mit 35 Milliarden Dollar veranschlagten Auftrag gewonnen hat. dpa

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