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Chemiekonzerne fusionieren eifrig

  

Frankfurt am Main - In der Chemiebranche wächst nach der Krise die Zahl der geplanten Fusionen, Übernahmen und Unternehmenseinstiege. Im vergangenen Jahr habe es in der Branche 105 solcher Geschäfte ab einem Volumen von 50 Millionen US-Dollar gegeben, ein Viertel mehr als noch 2009, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers (PwC). Das Gesamtvolumen lag bei 110 Milliarden Dollar (rund 78,4 Milliarden Euro). Treibende Kräfte seien steigende Gewinne, eine erstarkte Konjunktur und die Konzentration auf einzelne Wachstumsbereiche, sagte PwC-Chemieexperte Volker Fitzner. Zudem verkauften Finanzinvestoren ihre Beteiligungen. Der Trend werde 2011 weiter zulegen, sagte Fitzner voraus. dpa

Höhere Auflagen für Spielautomaten

Berlin - Die Glücksspiel- und Automatenbranche muss deutliche Einschnitte befürchten. Die 16 Bundesländer loten massive Auflagen für das gewerbliche Automatenspiel aus. Nach einem am Montag bekanntgewordenen Papier sollen unter anderem der maximale Gewinn und Verlust deutlich gesenkt werden. Ziel der Veränderung müsse es sein, „den Charakter der Automaten als Unterhaltungsspiele zu stärken, den Glücksspielcharakter zurückzudrängen und so das Suchtpotential der Geräte zu minimieren“. Kritik kam vom Verband der Deutschen Automatenindustrie. Die Länder würden eine Einschränkung fordern, ohne ihre eigenen Glücksspielangebote wie Spielbanken und Sportwetten zu beschneiden, kritisierte Verbandschef Paul Gauselmann. dpa

Gleichberechtigung steigert Ernte

Rom - Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen in der Landwirtschaft könnte die Zahl der hungernden Menschen weltweit um bis zu 17 Prozent senken. Dies erklärte die in Rom ansässige UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) in ihrem am Montag veröffentlichten Ernährungs- und Landwirtschaftsreport (SOFA). „Es handelt sich hier nicht um hehre Ideale“, mahnte FAO-Direktor Jacques Diouf. Die Ernten, die Frauen einbringen, fielen nicht geringer aus, weil sie schlechtere Landwirte seien, sondern weil sie über weniger Ressourcen verfügten. Unter den gleichen Bedingungen könnte die Ernte von Frauen in Entwicklungsländern um 20 bis 30 Prozent erhöht werden, heißt es im Report 2010/2011. dpaFAO HOMEPAGE]

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