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Bahn macht GDL Gesprächsangebot

Berlin - Vor dem Ablauf eines Ultimatums der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat die Deutsche Bahn ein neues Gesprächsangebot gemacht. Darin gehe es um den geforderten Rahmentarifvertrag für Lokführer in der Bahnbranche sowie den eigenen Tarifvertrag beim bundeseigenen Konzern. Der GDL sei angeboten worden, die Verhandlungen an diesem Freitag wieder aufzunehmen. Die GDL drohte mit weiteren Streiks diese Woche. Sollte bis Dienstag um Mitternacht kein neues „verhandlungsfähiges Angebot“ vorliegen, werde es weitere Arbeitskampfmaßnahmen geben. Streiks wären frühestens ab Mittwochmittag möglich.dpa

ICE-Reserve sinkt nochmals

Berlin - Die Deutsche Bahn prüft nun auch die Achsen ihrer ICE-1- und ICE-2-Züge häufiger als bislang. Die Prüfintervalle für die 103 Züge seien nochmals halbiert worden, erklärte der Konzern am Dienstag. Das Unternehmen untersucht bereits seit einem Achsbruch im Sommer 2008 die Achsen der ICE-3- und ICE-T-Züge deutlich häufiger auf Schäden, die zu Unfällen führen könnten. Dies hatte zwischenzeitlich zu massiven Verspätungen und Zugausfällen geführt. Durch die häufigeren Werkstatt-Aufenthalte der Züge sinke die Reserve nochmals um vier Züge, erklärte die Bahn. Im „Regelbetrieb“ werde es aber „keine unmittelbaren Auswirkungen für die Fahrgäste“ geben. AFP

EU droht Schuldensündern

Brüssel - Hartnäckigen Schuldensündern der Eurozone drohen künftig milliardenschwere Strafen. Die EU-Finanzminister einigten sich am Dienstag in Brüssel nach monatelangen Debatten auf einen strengeren Euro-Stabilitätspakt mit verschärften Sanktionen. Das EU-Parlament muss dem Kompromiss bis zum Sommer noch zustimmen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wertete dies als einen „beachtlichen Erfolg“. Kritik kam hingegen vom Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet: Die Reform der Haushalts-Aufsicht sei unzureichend.  Die EU zieht mit sechs Gesetzen für eine verstärkte Haushalts- und Wirtschaftsaufsicht die Konsequenzen aus der gefährlichen Schuldenkrise. Diese brachte Euro-Länder wie Griechenland oder Irland an den Rand des finanziellen Abgrunds. dpa

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