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E-Bücher sind ein Nischenprodukt



Nürnberg - Elektronische Bücher sind in Deutschland noch ein Nischenprodukt. Der Anteil der sogenannten E-Books am gesamten deutschen Buchumsatz habe im vergangenen Jahr bei lediglich 0,5 Prozent gelegen, teilte die Gesellschaft für Konsumforschung am Freitag mit. Insgesamt gaben die Deutschen damit 21 Millionen Euro für E-Bücher (ohne Schul- und Fachbücher) aus. Bislang vertreibt rund ein Drittel aller Verlage in Deutschland elektronische Bücher. In den USA boomt dagegen der E-Book-Markt. Dort wurden nach Angabe des Internetbuchhändlers Amazon 2010 mehr E-Books als Taschenbücher verkauft. AFP

Zeitarbeitsfirmen müssen zahlen

Berlin - Nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts gegen die Tarifgemeinschaft CGZP müssen Hunderte mittelständische Zeitarbeitsfirmen nun für über fünf Jahre rückwirkend höhere Sozialbeiträge für Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung zahlen. Dies teilte die Deutsche Rentenversicherung Bund am Freitag mit. Die Tarifverträge der CGZP seien von Beginn an unwirksam gewesen. Damit hatten die Firmen keine Grundlage für niedrigere Löhne, als nach dem Grundsatz der Gleichbehandlung von Zeitarbeitern und Stammbelegschaften vorgeschrieben gewesen wäre. Dies betreffe Beschäftigungszeiten seit Dezember 2005. Die Bundesvereinigung der Arbeitgeber hatte gewarnt, hunderte Firmen stünden vor der Pleite, wenn sie die Beiträge nachentrichten müssten. rtr

Kartellamt verbietet Videoplattform Bonn - Das Bundeskartellamt hat die geplante Online-Videoplattform der privaten TV-Konzerne ProSiebenSat1 und RTL endgültig untersagt. Die Sendergruppen hätten in ihren jüngsten Stellungnahmen die wettbewerblichen Bedenken der Behörde nicht ausräumen können, teilte das Kartellamt am Freitag mit. Die Unternehmen hätten sich nicht bereit gezeigt, an der geplanten Konzeption des Vorhabens grundlegende Änderungen vorzunehmen. Eine weitergehende Öffnung der Plattform in technischer Hinsicht sowie für andere Anbieter sei nicht angeboten worden. Beide Sender wollten jeweils ihre eigenen Programme präsentieren. Für die Plattform war auch eine gemeinsamen Gesellschaft geplant. dpa

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