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Neue Beschwerdestelle für

dänische Ferienhausurlauber



Unzufriedene Ferienhausurlauber in Dänemark können sich an eine neue Beschwerdestelle wenden. Der Ausschuss behandele alle Klagen, die sich gegen dänische Vermittlungsbüros wenden, teilte Visit Denmark in Hamburg mit. Für eine Beschwerde werde eine Gebühr von 300 Kronen (rund 40 Euro) erhoben. Gibt der Ausschuss dem Einspruch ganz oder teilweise statt, werde das Geld zurückgezahlt. Das Formular für die Beschwerde gibt es unter http://dpaq.de/tQMd0 oder bei: Ankenaevn for Feriehusudlejning c/o Feriehusudlejernes Brancheforening, Amagertorv 9, DK-1160 Kopenhagen (Tel.: +45 9630/22 44). Allerdings: Dänemark hat bei Deutschen ohnehin an Popularität eingebüßt. Wie das Statistische Zentralamt in Kopenhagen Anfang Februar mitteilte, fiel die Zahl der Übernachtungen von Deutschen 2010 im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 9,3 Millionen. Seit Mitte der 1990er Jahre ist die Zahl der Buchungen deutscher Touristen rückläufig. Als Grund vermutet die Branche Sparzwänge in deutschen Haushalten bei einem vergleichsweise hohen Preisniveau in Dänemark. Jüngere Urlauber hielten das Reiseziel außerdem für „zu bieder“. dpa

Vorsicht bei billigen

Feriendomizilen im Internet

Bewerben E-Mails und Internetanzeigen ungewöhnlich günstige Ferienhäuser, sollten Verbraucher misstrauisch sein, warnt der Verband Deutscher Ferienhausagenturen (VDFA) in Sankt Augustin bei Bonn. Jetzt zur Hauptbuchungszeit gebe es besonders viele solcher unseriösen Lockangebote. Der VDFA empfiehlt, im Internet nur über eine zertifizierte Seite zu buchen, etwa mit dem Logo „Trusted Shop“ oder „TÜV“. Wer kein Risiko eingehen wolle, sollte ein Reisebüro oder eine deutschen Agentur beauftragen.dpa

Keine Eigenheimzulage

für Ferienhäuser im EU-Ausland

Für die Ferienwohnung in Griechenland oder die Finca auf Mallorca gibt es in Deutschland keine Steuervergünstigung. Der Fiskus müsse einem im Land ansässigen Steuerpflichtigen keine Eigenheimzulage für ein Zweitobjekt in einem anderen EU-Mitgliedsstaat gewähren, entschied der Bundesfinanzhof in einem Ende Januar veröffentlichten Urteil (IX R 20/09 vom 20. Oktober 2010). In dem Fall hatte ein Arzt eine Eigenheimzulage plus Kinderzulage für sein Haus auf Kreta verlangt. Der Mediziner war Grieche, hatte jedoch in Deutschland seine Praxis. Der Gesetzgeber habe mit der bereits 2006 ausgelaufenen Eigenheimzulage den Wohnungsbau fördern wollen, um den Wohnungsbestand im Inland zu vermehren, begründeten die Richter ihre Entscheidung. Dieses Ziel könne durch eine Zulage für Zweitwohnungen im Ausland nicht erreicht werden. dpa

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