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WestLB macht Millionenverluste

Düsseldorf - Die angeschlagene WestLB hat im vergangenen Jahr erneut einen Verlust in dreistelliger Millionenhöhe gemacht. Mit einem Minus von 240 Millionen Euro habe sie im Vergleich zum Vorjahr den Verlust jedoch mehr als halbiert, teilte die Landesbank am Freitag mit. Negativ auf das Ergebnis habe sich vor allem der bisherige Konzernumbau ausgewirkt. Zur weiteren Sanierung müsse die Bank weiter schrumpfen. Der Plan der Landesbank sieht einen Umbau und eine Reduzierung der Bilanzsumme um ein Drittel bis 2015 vor. Dafür forderte die WestLB finanzielle Unterstützung. Der Bund hatte in der Vergangenheit bereits drei Milliarden Euro in Form von Einlagen in das klamme Institut gesteckt. AFP

US-Wirtschaft wächst stärker

Washington - Die US-Wirtschaft ist nach neuen Berechnungen zuletzt doch stärker gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei von Oktober bis Dezember 2010 aufs Jahr hochgerechnet um 3,1 Prozent gestiegen, teilte das US-Handelsministerium am Freitag mit. Im Gesamtjahr 2010 wuchs die US-Wirtschaft den Angaben zufolge um 2,9 Prozent. Hier wurden die Daten um 0,1 Punkte nach oben korrigiert. dpa

Japan nennt Ausfall bei Produktion  

Tokio - Die acht größten japanischen Autohersteller erwarten nach dem Erdbeben bisher Produktionsausfälle von etwa 365 000 Fahrzeugen. Dies berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Freitag. Wenn die Bänder nicht wie geplant wieder anlaufen könnten, seien höhere Ausfälle nicht ausgeschlossen. Der weltgrößte Autobauer Toyota erwartet demnach einen Produktionsrückgang um 140 000 Fahrzeuge. Honda wird bis zur geplanten Wiederaufnahme der Produktion am 3. April 46 600 Fahrzeuge weniger produzieren als vorgesehen. Im Jahr 2010 produzierten die acht Unternehmen nach Berechnung von Kyodo 9,22 Millionen Fahrzeuge. dpa

BP-Rosneft-Deal droht das Aus

Moskau/London - Die Zukunft der geplanten Milliarden-Kooperation zwischen dem größten russischen Ölkonzern Rosneft und BP zur Förderung von Öl in der Arktis ist nach einem weiteren Rückschlag vor Gericht ungewiss. Rosnefts Verwaltungsratschef Igor Setschin erklärte am Freitag, die Entscheidung eines Schiedsgerichts bedeute nicht das Ende der Kooperationspläne. Das russische Konsortium AAR, das die Hälfte am russischen Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP hält, erklärte jedoch, das Stockholmer Schiedsgericht habe der Allianz endgültig eine Absage erteilt. rtr

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