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Schaeffler einigt sich mit Banken

Herzogenaurach - Der fränkische Autozulieferer Schaeffler hat sich mit seinen Banken auf ein umfangreiches Finanzkonzept geeinigt. Als Teil des Programms sollen bis zu 30 Millionen indirekt gehaltene Aktien an den Zulieferer Continental an Investoren verkauft werden, teilte Schaeffler am Sonntag mit. Die Erlöse aus dem Verkauf sollen zur Rückzahlung von Schulden der Schaeffler Holding verwendet werden. Nach Einschätzung aus Unternehmenskreisen könnte es sich dabei um eine Milliardensumme handeln. In einem weiteren Schritt will Schaeffler seinen direkten Anteil an Conti von 42 Prozent auf 49,9 Prozent erhöhen. dpa

Opel entfacht neue Rabattschlacht

Frankfurt am Main - Der mitten in der Sanierung steckende Autohersteller Opel sucht mit einer riskanten Strategie, auf dem deutschen Markt Boden gutzumachen. Nach einer Studie des CAR-Centers Automotive Research der Uni Duisburg-Essen, die dem „Handelsblatt“ vorliegt, hat sich die deutsche Tochter des US-Autokonzerns GM im März an die Spitze der Rabattliste unter den einheimischen Herstellern gesetzt. Der Opel Astra wird demnach mit Nachlässen von bis zu 30 Prozent angeboten. Der Konkurrent VW Golf ist maximal mit zehn Prozent Rabatt zu bekommen. HB

EZB will irischen Banken helfen

Frankfurt am Main - Als Reaktion auf die anhaltenden Probleme der irischen Banken arbeitet die EZB offenbar an einem neuen Hilfsprogramm für die Finanzbranche. Das Programm zur Liquiditätsunterstützung soll zunächst speziell auf die Bedürfnisse der irischen Geldhäuser zugeschnitten sein und in der kommenden Woche vorgestellt werden, wenn auch die Ergebnisse der neuen Bankenstresstests in Irland vorliegen, hieß es aus Kreisen der Europäischen Zentralbank. Später solle es schrittweise auch für andere Banken in der Eurozone verfügbar sein. Kontrolliert werde es vom EZB-Rat, der auch die Bedingungen im jeweils konkreten Fall bestimme. rtr

Thüringer Bratwurst ist gefragt

Erfurt - Die EU-Anerkennung als regionale Spezialität hat den Absatz der Thüringer Bratwurst kräftig angekurbelt. Im vergangenen Jahr seien im Freistaat rund 37 000 Tonnen des Originals produziert worden, sagte der Chef des Herkunftsverbandes Thüringer und Eichsfelder Wurst und Fleisch, Peter Lesser. „Das war ein Rekordjahr, trotz der vom Wetter her eher schlechten Grillsaison.“ 2003, vor der Anerkennung durch die EU, seien es nur etwa 20 000 Tonnen gewesen. dpa

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