NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Bei Easyjet stehen Streiks an

Berlin - Beim Billigflieger Easyjet sind Streiks „in den nächsten Wochen unausweichlich“. Dies teilte die Gewerkschaft Verdi am Dienstag mit, nachdem Tarifverhandlungen für das Kabinenpersonal abgebrochen worden waren. „Easyjet ist enttäuscht, dass trotz unseres überarbeiteten Tarifangebots bisher noch keine Einigung erzielt werden konnte“, sagte Thomas Haagensen, Geschäftsführer Easyjet Deutschland. kt

Rekordgeschäft für Bahnindustrie

Berlin - Die deutschen Bahnhersteller haben 2010 Produkte für 10,9 Milliarden Euro verkauft, so viel wie noch nie. Das bedeutet ein Plus von 4,8 Prozent, wie der Verband der Bahnindustrie am Dienstag erklärte. Die Zahl der Beschäftigten stieg um gut zwei Prozent auf 45 800. Die Branche ist auch für 2011 optimistisch: Der Auftragseingang wuchs 2010 um ein Zehntel auf 11,3 Milliarden Euro. brö

Protest gegen Vattenfall-Zahlungen

Kopenhagen/Stockholm - Schwedens Regierung empört sich über die Abfindungen in Höhe von zehn Millionen Euro, die der Staatskonzern Vattenfall den Ex-Chefs der Deutschland-Tochter, Klaus Rauscher und Hans-Jürgen Cramer, sowie Ex-Finanzchef Hans-Jürgen Meyer gezahlt hat. „Von diesen hohen Zahlungen habe ich nichts gewusst. Ich kann die Empörung in der Öffentlichkeit verstehen“, sagte Finanzmarktminister Peter Norman am Dienstag. dpa

Bieterkampf der Börsen geht weiter

New York - Die amerikanisch-europäische Börse Nyse Euronext plant einem Medienbericht zufolge ein Gegengebot für den kleineren US-Konkurrenten Nasdaq OMX. Wie der US-Fernsehsender Fox Business am Dienstag unter Berufung auf Nyse-nahe Kreise berichtet, erwägt Nyse-Chef Duncan Niederauer, ein Gebot für die Nasdaq vorzulegen, und will dafür die Fusion mit der Deutschen Börse nicht weiterbetreiben. Am 1. April hatte die deutlich kleinere Nasdaq ein Gebot für die Nyse angekündigt. dpa

Portugals Finanznot wächst

Lissabon/London - Die finanzielle Lage Portugals wird immer drängender. Einige der wichtigsten Banken wollen dem hoch verschuldeten Land laut Medienbericht kein Geld mehr leihen. Die Banken forderten Regierungschef José Sócrates auf, beim Euro-Rettungsfonds noch vor den Neuwahlen am 5. Juni eine „Zwischenhilfe“ in Höhe von 15 Milliarden Euro zu beantragen, berichtete das Wirtschaftsblatt „Jornal de Negocios“. Derweil stufte die Ratingagentur Moody’s die Kreditwürdigkeit Lissabons herunter – die Risikoaufschläge für Staatsanleihen stiegen daraufhin auf Rekordstände. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar