NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Flugausfälle nach Streik bei Easyjet



Berlin - Der erste der angekündigten Warnstreiks beim Billigflieger Easyjet in Schönefeld hat am Donnerstagmorgen zu drei Flugausfällen geführt. Easyjet habe während des Streiks zwischen 5 Uhr und 7 Uhr 30 nicht in Schönefeld stationierte Maschinen eingesetzt und so 90 Prozent der Flüge absolviert, teilte Deutschlandchef Thomas Haagensen mit. Bei den ausgefallenen Flügen biete die Gesellschaft den Passagieren eine Gratisumbuchung oder eine Erstattung des Ticketpreises an. Nach dem Scheitern von Tarifverhandlungen für die Easyjet-Beschäftigten in Schönefeld hatte Verdi Warnstreiks angekündigt, ohne Termine zu nennen. kt

Bank of Japan öffnet Geldhahn

Osaka - Die japanische Notenbank hat die Geldschleusen geöffnet, um den Wiederaufbau in den Tsunami-Gebieten im Nordosten Japans voranzutreiben. Zum Abschluss der zweitägigen Beratung des Gremiums gab Notenbankchef Masaaki Shirakawa grünes Licht für ein Kreditprogramm für die betroffenen Banken in Höhe von bis zu einer Billion Yen (8,2 Milliarden Euro). Die Kredite haben eine Laufzeit von einem Jahr und sind lediglich zu 0,1 Prozent verzinst. Sie sollen den Banken helfen, in Not geratene Firmen mit billigem Geld zu versorgen. HB

Vertrag für A400M unterzeichnet

Sevilla - Die Finanzprobleme beim Bau des neuen Militärtransporters A400M sind beigelegt. Der Flugzeugbauer Airbus und die sieben Käuferstaaten unterzeichneten am Donnerstag ein neues Übereinkommen über die Finanzierung des Projekts. Der Vertrag beinhaltet eine abgespeckte Lösung des ursprünglich vereinbarten Vorhabens. „Es ist erfreulich, dass die erforderliche Vertrags- und Preisanpassung jetzt endlich unter Dach und Fach ist“, sagte Airbus-Chef Thomas Enders. „Das war ein langes und hartes Ringen.“ Die Bundesregierung wird 53 Flugzeuge kaufen, davon aber nur 40 der Luftwaffe zur Verfügung stellen. Die anderen Flugzeuge sollen aus Kostengründen weiterverkauft werden. Der Bau des Flugzeugs ist Europas wichtigstes Rüstungsprojekt.dpa

Sparkassen kaufen Deka-Bank

Berlin - Die deutschen Sparkassen werden alleiniger Eigentümer der Deka-Bank, des Fondsdienstleisters der Sparkassen. Für 2,3 Milliarden Euro übernehmen die Sparkassen den 50-prozentigen Anteil der Landesbanken, wie der Deutsche Sparkassen- und Giroverband am Donnerstag mitteilte. Auf den Schritt einigten sich Vertreter von Sparkassen und Landesbanken bei ihrer Sitzung in Frankfurt am Main. Auch Hauptversammlung und Verwaltungsrat der Deka-Bank stimmten zu. Rund 1,3 Milliarden Euro sollen von den Sparkassen aufgebracht werden. Für rund eine Milliarde Euro will die Deka-Bank eigene Anteile von den Landesbanken zurückkaufen. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar