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Fortschritt bei der Arbeit motiviert am meisten



Im eigenen Arbeitsprozess Fortschritte zu machen motiviert Arbeitnehmer mehr als jedes andere Arbeitsereignis. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern der Harvard Business School in den USA. Die Forscher erfassten die alltäglichen Handlungen, Gefühle und Motivationsniveaus von hunderten Mitarbeiten verschiedener Berufe. Demnach treibt die Mitarbeiter Fortschritt bei der Arbeit am stärksten an, berichtet die Zeitschrift „Psychologie heute“ in ihrer aktuellen Ausgabe. Die Chefs aber sehen das anders. Anerkennung ist für sie die Nummer eins der Motivatoren, es folgen finanzielle Anreize. Laut Studie aber sollten sie vor allem Fortschritte bei der Arbeit erleichtern, Mitarbeiter unterstützen und sinnvolle Ziele vorgeben.dpa

Die Zahl der Rechtsanwälte in Berlin steigt rapide an

In Berlin ist die Zahl der Anwälte im Jahr 2010 um rund drei Prozent auf nunmehr 12 811 gestiegen. Das ist der höchste Zuwachs bundesweit. Dies ergibt sich aus der jüngst veröffentlichten Mitgliederstatistik der Bundesrechtsanwaltskammer. Insgesamt verzeichnen die Rechtsanwaltskammern in Deutschland einen Zuwachs auf nunmehr 156 479 Mitglieder. Das Einkommen Berliner Einzelanwälte lag laut Anwaltskammer im Jahr 2008 im Durchschnitt bei einem Brutto-Stundenertrag von 22 Euro. Der Betrag wurde in einer Erhebung des Instituts für Freie Berufe (IFB) in Nürnberg unter 541 Mitgliedern der Kammer Berlin ermittelt. Tsp

Eltern von Ingenieuren haben oft nicht studiert

Die Entscheidung für ein Ingenieurstudium hängt kaum von der Bildung der Eltern ab. Drei von vier Ingenieuren in Deutschland haben Eltern, die nicht studiert haben (74 Prozent). Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. In anderen Studiengängen zeigt sich ein anderes Bild: Bei 67 Prozent der Lehrer, 50 Prozent der Mediziner sowie 43 Prozent der Juristen haben die Eltern ein Studium absolviert. Insgesamt sei es für Kinder nichtakademischer Eltern etwas leichter geworden, zu studieren. Laut dem Institut lag die Absolventenquote Mitte der 1990er Jahre bei 15 Prozent, zuletzt waren es 20. dpa

Arbeits- und Gesundheitsförderung muss besser verzahnt werden

Die Gesundheit von Arbeitslosen muss laut einer Untersuchung für eine erfolgreiche Stellenvermittlung besser gefördert werden. Sport, Gesundheits- und Ernährungsberatung oder Kurse zum Umgang mit Stress oder psychosozialen Beschwerden führten zu höherer Beschäftigungsfähigkeit und dazu, dass weniger Maßnahmen abgebrochen werden, teilt das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen mit. Bei älteren Langzeitarbeitslosen sei ein individueller Eingliederungsplan mit ganzheitlicher Förderung und intensiver Betreuung in Kooperation mit den Krankenkassen wichtig. epd

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