NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Lufthansa weniger ausgelastet

Frankfurt/Main - Die Lufthansa hat im März unter den Katastrophen in Japan und den Unruhen in Nordafrika gelitten. Die Ticketverkäufe konnten nicht mit dem ausgeweiteten Flugangebot mithalten, teilte die Fluggesellschaft am Montag in Frankfurt am Main mit. Einschließlich ihrer Töchter Swiss, Austrian Airlines (AUA), British Midland (BMI) und des Billigfliegers Germanwings kam die Lufthansa auf knapp 8,2 Millionen Fluggäste, nur 0,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Auslastung der Maschinen ging um 5,3 Prozent auf 73,5 Prozent zurück. Im Frachtgeschäft verzeichnete Lufthansa Cargo ein Plus von 18 Prozent auf 183 000 Tonnen. dpa

Rewe-Chef steigt bei Karstadt aus

Köln - Rewe-Chef Alain Caparros legt den Aufsichtsratsvorsitz bei Karstadt mit sofortiger Wirkung nieder. Grund sei ein unterschiedliches Verständnis über die Rolle des Aufsichtsrats in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens, teilte die Rewe Gruppe am Montag mit. Caparros war erst im vergangenen November zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Karstadt Warenhaus GmbH gewählt worden. dpa

Weniger Pleiten

Wiesbaden - Immer weniger Unternehmen rutschen in die Pleite: Im Januar registrierten die deutschen Amtsgerichte 2304 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 9,5 Prozent weniger als im Januar 2010, berichtete das Statistische Bundesamt am Montag. Bereits in den Monaten September bis Dezember 2010 war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zu den Vorjahresmonaten zurückgegangen.dpa

Bund will Riester-Einlagen zurück München/Berlin - Der Bund hat nach Informationen des Bayerischen Rundfunks (BR) von mehr als 1,5 Millionen Vorsorgesparern die staatlichen Zuschüssen zur Riester-Rente zurückgefordert. Es handelt sich um Fälle, in denen die Voraussetzungen für die staatliche Förderung nicht oder nicht mehr erfüllt waren. Den BR-Informationen zufolge wurde bislang eine Summe von rund einer halben Milliarde Euro zurückgefordert. dpa

Ferrostaal will gütliche Einigung

Essen/München - Im Schmiergeldskandal um den Industriedienstleister Ferrostaal sieht das Unternehmen trotz der Anklageerhebung der Staatsanwaltschaft gegen zwei Ex-Manager weiter Chancen für eine gütliche Einigung. Bis zu der mögliche Aufnahme eines Verfahrens könne es Monate dauern, sagte eine Ferrostaal- Sprecherin am Montag. Falls sich die Ferrostaal-Eigentümer MAN und der Abu Dhabi-Fonds IPIC in der Zwischenzeit doch einigten, könne über die Zahlung des bislang umstrittenen Bußgeldes neu nachgedacht werden. dpa

Renault-Vizechef muss gehen

Paris - Renault-Vizechef Patrick Peleta ist im Zuge einer Affäre um falsche Spionagevorwürfe im Konzern zurückgetreten. Das bestätigte der französische Autobauer am Montagabend nach einer außerordentlichen Verwaltungsratssitzung in Paris. Pelata zieht mit dem Rückzug die Konsequenzen aus den Ergebnissen von Untersuchungsberichten zum Skandal. Diese hatten Missstände und Fehler auch in der Unternehmensleitung angeprangert. dpa

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