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Daimler will mehr Managerinnen

Berlin - Der Autobauer Daimler setzt auf mehr Frauen in den Chefetagen. Der Anteil von Frauen in der leitenden Führungsebene sollte bis 2020 auf 20 Prozent steigen, erklärter Daimler-Forschungsvorstand Thomas Weber am Dienstag bei der Vorstellung des Nachhaltigkeitsreports des Autokonzerns in Berlin. Derzeit beträgt der Frauenanteil in den Chefetagen des Stuttgarter Unternehmens lediglich neun Prozent. Parallel besiegelten Daimler und der Autozulieferer Bosch die Gründung eines gemeinsamen Tochterunternehmens für Elektromotoren. In dem neuen Betrieb mit Standorten in Hildesheim und Stuttgart sollen ab 2012 Elektromotoren für den europäischen Markt entwickelt und produziert werden. Noch im ersten Halbjahr 2011 solle der endgültige Vertrag unterzeichnet werden. AFP

Infineon verklagt US-Firma

München - Der Halbleiterhersteller Infineon hat seinen US-Konkurrenten Atmel wegen angeblicher Patentverletzungen verklagt. Wie der Münchner Konzern am Dienstag mitteilte, sei die entsprechende Patentklage vor einem Bezirksgericht im Bundesstaat Delaware eingereicht worden. Infineon wirft Atmel vor, in elf Fällen US-Patente verschiedener Produkte wie etwa von Mikrocontrollern verletzt zu haben. Das Unternehmen fordert neben einer Unterlassungsverfügung auch Schadenersatz von Atmel. dpa

Fiat stockt Chrysler-Beteiligung auf

Turin - Der italienische Autobauer Fiat hat seinen Anteil am US-Partner Chrysler auf 30 Prozent aufgestockt. Dies teilte der Konzern am Dienstag in Turin mit. Die Chrysler-Beteiligung des italienischen Autobauers stieg damit um fünf Prozent. Die Aufstockung ist Teil einer Abmachung zwischen Fiat und der US-Regierung, die Chrysler 2009 mit milliardenschweren Hilfen vor dem Untergang bewahrt hatte. dpa

Neuer Chef startet bei Audi Berlin

Berlin - Das Audi-Zentrum Berlin hat eine neue Geschäftsleitung. Zum 1. Mai wird Ferdinand Schneider die Geschäftsführung übernehmen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Schneider folgt auf Michael Sprenger, der in den vergangenen vier Jahren das Audi Zentrum Berlin mit seinen fünf Standorten geleitet hatte. Ferdinand Schneider war zuletzt Geschäftsführer des Audi Zentrums in Hannover. ter

Konzern fürs Datennetz formiert sich

San Francisco - In der Datennetzbetreiber-Branche der USA entsteht ein neuer Gigant: Die auch in Westeuropa aktive Level 3 Communications übernimmt den bisherigen Konkurrenten Global Crossing. Das neue Unternehmen verfügt über ein gewaltiges Glasfasernetz, das 70 Länder in drei Kontinenten erfasst und einen Jahresumsatz von mehr als sechs Milliarden Dollar erzielt. Level 3 lässt sich die Übernahme von Global Crossing drei Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro) kosten. Werden die Schulden von Global Crossing abgezogen, zahlt Level 3 noch einen Preis von 1,9 Milliarden Dollar.dpaINFINEON AG]

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