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Börsengang für 7,6 Milliarden Euro

Baar - Der Schweizer Rohstoffkonzern Glencore plant den bisher größten Börsengang für dieses Jahr. Das Unternehmen mit Sitz in Baar im Kanton Zug habe vor, an den Börsen in London und Hongkong Aktien im Wert von bis zu 7,6 Milliarden Euro auszugeben, teilte Glencore mit. Sollten die Aktien überzeichnet werden, könne der Konzern die Zahl seiner Papiere um zehn Prozent erhöhen – auf einen Gesamtwert von zwölf Milliarden Dollar. Bis Mai soll der Börsengang abgeschlossen sein. AFP

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CS rechnet mit weniger Gewinn

Madrid - Nach Hochtief senkt nun auch dessen spanischer Großaktionär ACS seine Gewinnerwartungen für das laufende Jahr. ACS gehe nun noch von einem Zuwachs beim periodischen Reingewinn von sieben bis zehn Prozent im laufenden Jahr aus, sagte Verwaltungsrats-Chef Florentino Perez auf der Hauptversammlung. Im Februar hatte ACS noch eine Zielmarke von „etwa zehn Prozent“ genannt. Darin war auch ein Beitrag von Hochtief aus Düsseldorf eingerechnet gewesen. Perez erklärte, er rechne damit, dass ACS bald mehr als 50 Prozent an Hochtief halte. rtr

Arbeitgeberverbände fusionieren

Berlin - Der Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP) und der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) wollen zum „Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister“ (BAP) verschmelzen. Das erklärten beide Verbände am Donnerstag. Der neue Verband wird 1852 Mitglieder haben. Präsident soll der ehemalige BZA-Präsident Volker Enkerts werden. Die Tarifverträge über Zeitarbeit, die die alten Verbände geschlossen haben, sollen ihre Gültigkeit in vollem Umfang behalten. Tsp

Axel Springer setzt auf Online

Berlin - Der Medienkonzern Axel Springer („Bild“, „Die Welt“) setzt weiter auf den Ausbau seines Internet-Geschäfts. Das Unternehmen wolle in spätestens sieben Jahren jeweils die Hälfte seines Umsatzes aus Print und Online erwirtschaften, sagte Vorstandschef Mathias Döpfner am Donnerstag auf der Hauptversammlung in Berlin. Für 2011 erwartet Europas größtes Zeitungshaus ein Umsatzplus und einen „leichten Anstieg“ beim operativen Gewinn. dpa

BP: Noch ist Russland nicht verloren

London - Der Mineralölkonzern BP will sein Vorhaben, gemeinsam mit dem russischen Staatskonzern Rosneft nach Öl im russischen Nordpolarmeer zu bohren, nicht aufgeben, sagte BP-Vorstandschef Bob Dudley am Donnerstag auf der Hauptversammlung in London. Vorgesehen ist ein Aktientausch im Wert von zehn Milliarden Pfund (rund 12,5 Milliarden Euro). Der Schlichtungsprozess mit dem russischen Oligarchen-Konsortium AAR werde weitergehen. Eine Frist für den Aktientausch verlängerten beide Seiten am Donnerstag bis zum 16. Mai. dpa

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