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Mehr Geld für Bauarbeiter

Potsdam - Die bundesweit rund 700 000 Beschäftigten am Bau erhalten mehr Lohn. Mit diesem Ergebnis endete am Donnerstag in Potsdam die Schlichtung im Tarifkonflikt des Bauhauptgewerbes unter Leitung des ehemaligen Bundeswirtschaftsministers Wolfgang Clement. Demnach steigen zum 1. Mai die Entgelte im Westen um drei Prozent und zum 1. Juni 2012 um 2,3 Prozent. Im Osten soll es von Juni an 3,4 Prozent und ab 1. August 2012 schließlich 2,9 Prozent mehr geben. Auch bei den Mindestlöhnen wurden Erhöhungen vereinbart. Ursprünglich hatte die IG BAU 5,9 Prozent gefordert. dpa

Möbelkönig Demuth muss in Haft

Detmold - Der Gründer des früheren Möbelgiganten Schieder, Rolf Demuth, muss wegen Kreditbetrugs ins Gefängnis. Das Landgericht Detmold verurteilte den 72-Jährigen am Donnerstag zu dreieinhalb Jahren Haft. Der mitangeklagte Finanzchef (48) bekam eine Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten (Aktenzeichen: 4 KLs 6 Js 1197/07 AK 23/10). Die Schieder-Holding hatte 2007 mit rund 11 000 Mitarbeitern Insolvenz angemeldet. Mit geschönten Zahlen seien Kredite von 283 Millionen Euro erschlichen worden, sagte Richter Michael Reineke. dpa

Commerzbank kassiert Milliarden

Frankfurt am Main - Die in der Krise teilverstaatlichte Commerzbank hat sich erfolgreich am Markt Geld besorgt, mit dem sie Staatshilfen zurückzahlen will. Der Dax-Konzern sammelte bei der ersten Tranche seiner Kapitalerhöhung 4,3 Milliarden Euro ein. Um seinen Anteil von 25 Prozent plus 1 Aktie zu behalten, wandelte der bundeseigene Bankenrettungsfonds Soffin weitere rund 1,4 Milliarden Euro an Stillen Einlagen in Commerzbank-Aktien um. dpa

70 Prozent Ausfall: GDL ist zufrieden

Frankfurt am Main - Die Lokführergewerkschaft GDL hat ihren am Donnerstag gestarteten 48-Stunden-Streik in einer Zwischenbilanz als vollen Erfolg gewertet. Bei den bundesweit 20 betroffenen Unternehmen habe der Ausstand knapp 70 Prozent der Züge zum Stillstand gezwungen, teilte die GDL am Donnerstag in Frankfurt am Main nach den ersten 14 Stunden Arbeitskampf mit. Der Streik, von dem die fünf größten Konkurrenten der Deutschen Bahn (DB) betroffen sind, soll noch bis 2.00 Uhr am Samstagmorgen laufen. dpa

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