NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

IKK Versicherung gerät in Schieflage

Düsseldorf/Stuttgart - Nach der City BKK ist auch die zweitgrößte Innungskrankenkasse Deutschlands, die Vereinigte IKK, in finanzielle Schieflage geraten. Die anderen Innungskassen sollen einspringen. Die Vereinigte IKK rede derzeit mit den Innungskassen über eine „Strukturhilfe“, bestätigte eine Sprecherin am Montag in Düsseldorf. Bei der Vereinigten IKK wirke sich der Gesundheitsfonds negativ aus, weil er regionale Unterschiede in der Versorgung nicht ausgleiche, erläuterte eine Sprecherin. Die Innungskrankenkasse mit Sitz in Düsseldorf war im vergangenen Jahr aus der Fusion der Signal Iduna IKK und der IKK Nordrhein hervorgegangen. Mit gut 1,6 Millionen Versicherten zählt sie sich zu den „Top 15 der deutschen Krankenkassen“.dpa



Infineon hebt Prognose an

München - Der Halbleiterhersteller Infineon hat seine Erwartungen für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres angehoben. Beim Umsatz erwartet der Konzern nun 994 Millionen Euro nach 922 Millionen Euro im Vorquartal, wie er am Montag mitteilte. Bislang hatte Infineon nur einen leichten Umsatzanstieg in Aussicht gestellt. Die Gewinnmarge werde bei 20 Prozent liegen und damit am oberen Ende der Prognosen. Für das laufende Quartal rechnet Infineon bei Umsatz und Gewinn mit einem ähnlichen Niveau. Die genauen Zahlen will das Unternehmen am 3. Mai bekannt geben. dpaINFINEON AG]

Privatbahnen stehen 60 Stunden still

Frankfurt am Main - Die Lokführer bei den Konkurrenten der Deutschen Bahn sind am Montag für 60 Stunden in den Streik getreten. Der Ausstand habe pünktlich um 14 Uhr begonnen, sagte eine Sprecherin der Lokführer-Gewerkschaft GDL. Erst am Donnerstagmorgen um 2.00 Uhr in der Früh wollen die Lokführer die Arbeit wieder aufnehmen. Erst am Samstagmorgen war ein erneuter Streik der Lokführer bei den Bahn-Wettbewerbern nach 48 Stunden zu Ende gegangen. Die GDL fordert einen einheitlichen Tarifvertrag für alle Lokführer im Nah-, Fern- und Güterverkehr. Mit der Deutschen Bahn hatte die GDL am Freitag eine Tarifeinigung erzielt. AFP

Philips gliedert TV-Sparte aus

Amsterdam - Der niederländische Elektronikkonzern Philips ist mit einem Gewinnrückgang ins Jahr gestartet. Der Überschuss sank vor allem wegen eines Verlustes in der Fernsehsparte um ein Drittel auf 138 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag in Amsterdam mitteilte. Der Umsatz stieg aber leicht um sechs Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Gut lief erneut das Geschäft im Gesundheits- und im Lichtbereich. Im Geschäft mit Fernsehgeräten macht Philips jetzt einen Schnitt: Die defizitäre Sparte soll in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem asiatischen Bildschirmhersteller TPV eingebracht werden. An der neuen Firma wollen die Niederländer nur noch 30 Prozent halten. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben